Flexiblere Industrieprozesse

Worauf es beim Demand Side Management für große Produktionsanlagen ankommt

Analyse
  • News 22.11.2016

Der steigende Anteil erneuerbarer Energien stellt die Industrie vor neue Herausforderungen: Die Strommenge, die aus Wind- und Solarenergie zur Verfügung steht, ist größeren Schwankungen unterworfen als Energie auf fossiler Basis. Große Produktionsanlagen etwa für die Aluminium-, Zement-, Stahl- oder Papierherstellung sind jedoch auf eine hohe Versorgungssicherheit angewiesen. Inwieweit es es möglich, Schwankungen über flexiblere Produktionsprozesse auszugleichen? Das war die Kernfrage des Projekts "Flexibilisation of Industries Enables Sustainable Energysystems", das das Wuppertal Institut im vergangenen Jahr in Kooperation mit dem Polymer-Werkstoffhersteller Covestro durchgeführt hat. Im jetzt publizierten Endbericht stellen die Autoren um Projektleiterin Karin Arnold nicht nur dar, welche technischen und ökonomischen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sind, sondern zeigen auch mögliche Geschäftsmodelle zur Vermarktung von "Flexibilitätsprodukten" auf.

Der Endbericht steht auf der Projektseite zum Download bereit.