Wird Trump das Pariser Klimaabkommen kippen?

Internationale Klimapolitik ohne die treibende Kraft der USA

Fahnen
  • News 09.02.2017

Dass Donald Trump nicht an den menschengemachten Klimawandel glaubt, hat er bereits während seines Wahlkampfes betont und mehrfach erklärt, dass die USA unter seiner Präsidentschaft aus dem Pariser Klimaschutzabkommen austreten werde. Myron Ebell, der für Donald Trump die Übernahme der US-Umweltbehörde EPA vorbereitet hatte, hat diese Aussichten in einem Interview nun noch einmal bekräftigt. Wie dies überhaupt möglich wäre und welche Folgen es für die internationale Klimapolitik und Klimaforschung hätte, darüber sprach Lukas Hermwille mit Dieter Kassel im Deutschlandradio Kultur.

Bereits kurz nach der US-Wahl veröffentlichten Lukas Hermwille und Wolfgang Obergassel vom Wuppertal Institut einen "In Brief" zur Bedeutung der Wahl Donald Trumps für die internationale Klimapolitik. Darin fragten sie: Wie kann die Dynamik aus Marrakech nach der US-Wahl aufrecht erhalten werden? In ihrem Positionspapier zeigen sie mögliche Szenarien und anstehende Herausforderungen auf, aber auch eventuelle Lösungsansätze, um mit den erschwerten Bedingungen durch den Wegfall der treibenden Kraft der USA für die internationalen Klimaziele umzugehen.

Das komplette Interview mit Lukas Hermwille finden Sie sowohl zum Nachhören als auch Nachlesen auf Deutschlandradio Kultur. Der "In Brief" steht zum freien Download auf unserem Publikationsserver zur Verfügung.