Forschungsgruppe

Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren

Unsere Vision ist die einer nachhaltigen, ressourcenleichten Wirtschaft und Gesellschaft, in der Produkte und Dienstleistungen hohe Lebensqualität bieten, global oder vor Ort fair produziert werden und die Umwelt schonen. Jeder Mensch verbraucht dann 8 Tonnen Natur im Jahr, statt 40 Tonnen in Deutschland oder statt andererseits 2 bis 4 Tonnen wie in den Entwicklungsländern Burundi, Ruanda oder Bangladesch (Berechnung nach dem MIPS-Konzept).

Für eine solche "Dematerialisierung" braucht es Unternehmen, die diese Produkte und Dienstleistungen entwickeln und aufgeklärte Konsumenten, die diese nachfragen.

Unsere Forschung widmet sich den Schwerpunkten Nachhaltigkeits- und Ressourcenbewertung,  Management und Markerschließung, Models of Change und Bildung. Sie dient der Gestaltung um- und neugestalteter Produkt-Dienstleistungssysteme und Wertschöpfungsketten (Transition Design).

Wir orientieren uns an internationalen Nachhaltigkeitszielen und -strategien und entwickeln gemeinsam mit Unternehmen, Anwendern und Haushalten in Stadtquartieren Konzepte und Szenarien, wie Veränderung gelingen kann, und testen diese unter realen Bedingungen (LivingLabs).

Es geht um nichts weniger als den Umbau der uns umgebenden und von uns genutzten Dienstleistungssysteme, die immer auf Produkten und damit Material basieren. Sie bilden den Ausgangspunkt einer gesellschaftlich und wirtschaftlich akzeptierbaren Ressourcen- und Energiewende.

Unsere Forschung ist inter- und national sowie inter- und transdisziplinär aufgestellt und kann auf Kooperationen in zahlreichen inter- und nationalen Netzwerken wie auf langjährige Erfahrungen einer Vielzahl von Drittmittelprojekten aufbauen.

Die Zukunft auf diese Weise mitzugestalten, finden wir wissenschaftlich und persönlich ausgesprochen faszinierend und bereichernd.

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Themen

Zahlreiche Projekte und Publikationen der Forschungsgruppe finden sich unter den folgenden Themen wieder: