Capacity Building für Transformativen Wandel in der internationalen Klimafinanzierung

  • Projekt-Nr. 3274
  • Laufzeit 11/2013 - 06/2014

Im internationalen Klimaregime setzt sich zunehmend die Einsicht durch, dass Klimafinanzierung besonders darauf fokussieren sollte, entscheidende Schritte hin zu einem emissionsarmen Entwicklungsparadigma zu fördern. Der Green Climate Fund der UNFCCC zielt explizit auf einen solchen "Paradigmenwechsel" in den geförderten Ländern ab. Ebenso wurde die britisch-deutsche NAMA Facility zur Finanzierung solcher NAMAs eingesetzt, die den "transformativen Wandel" hin zu einer kohlenstoffarmen Gesellschaft katalysieren.

Dabei ist oftmals nicht klar, wie sich der Anspruch eines Paradigmenwechsels oder transformativen Wandels von bisherigen Konzepten der Nachhaltigkeit unterscheidet. Daher führt das Wuppertal Institut für die GIZ im Rahmen des BMZ Climate Finance Readiness Programm eine Studie durch, deren Ziel es ist, das Konzept des transformativen Wandels für Berater der Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Klimaschutz zu operationalisieren - sowohl für Aktivitäten zur Emissionsminderung als auch zur Klimaanpassung. Die theoretisch fundierten Ergebnisse wurden mit Experteninterviews in den Ländern Namibia und Vietnam validiert.

Ein Kernergebnis des Projektes ist ein Leitfaden, der eine Reihe von Richtlinien und Werkzeugen für eine transformationsfördernde Entwicklungszusammenarbeit enthält.
Ein technisches Zusatzdokument zeichnet Möglichkeiten auf, wie die im Leitfaden ausgearbeiteten Konzepte in der Finanzierungspraxis weiter operationalisiert werden können.
Grundlegende Fragen und Antworten zum Thema wurden in einem theoretischen Hintergrundpapier vertieft.