KoSI-LAB

Kommunale Labore sozialer Innovation

  • Projekt-Nr. 450883
  • Laufzeit 06/2016 - 05/2019

Ziel des Projekts "KoSI-LAB" ist die modellhafte Entwicklung zweier Labore sozialer Innovation in Dortmund und Wuppertal. "Kommunale Labore sozialer Innovation" sind neuartige, offene Institutionen der kollaborativen Bearbeitung von Schlüsselproblemen kommunaler Entwicklung. Sie eröffnen Räume und Ressourcen für Teams aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Forschung und Bürgerschaft und schaffen ein Innovationsmilieu.

Das Wuppertal Institut übernimmt schwerpunktmäßig die Aufgaben des wissenschaftlichen Impulsgebers und Begleiters der Praxiserprobung "Kommunales Labor sozialer Innovation Wuppertal" mit den Praxispartnern Stadt Wuppertal und der zivilgesellschaftlichen Organisation "Zentrum für gute Taten e. V.". Die Praxiserprobung hat zum Ziel - in einem engen Dialog "auf Augenhöhe" zwischen dem Wuppertal Institut und den Praxispartnern - die Weiterentwicklung des bestehenden Zentrums zu einem KoSI-LAB konzeptionell vorzubereiten und pilothaft zu implementieren. Das "Zentrum für gute Taten e. V." und die städtische "Servicestelle Ehrenamt" sind stadtweit erprobte Partner in allen Facetten der ehrenamtlichen Arbeit.

Dazu dienen die Arbeitsschritte: Kartierung, Konzeptentwicklung, Testphase, Dialog in der Stadt und begleitende Reflexion. Das Wuppertal Institut gibt Impulse zur Konzeptentwicklung und diskutiert diese mit den Praxispartnern, führt eine Begleitforschung und Reflexion der Testphase durch und unterstützt den Dialog in der Stadt. Dabei unterstützt das Wuppertal Institut das "Zentrum für gute Taten e. V." und die Stadt Wuppertal intensiv. Im Rahmen der Auswertung der Testphase werden die lokal erzielten Erfahrungen für den bundesweiten Transfer aufbereitet. Das Wuppertal Institut kooperiert dazu mit den wissenschaftlichen Projektpartnern Sozialforschungsstelle, TU Dortmund und ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund auch bei der theoretischen Fundierung und der Aufbereitung internationaler Erfahrungen, deren Ergebnisse in die Praxiserprobung einfließen.

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderschwerpunkt "Kommunen innovativ" (Förderkennzeichen: FKZ 033L174 bzw. 033L174A-E).


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