Alternative Kraftstoffe und Elektromobilität

Die Grenzen konventioneller Energieversorgung auf Basis fossiler Ressourcen werden zunehmend sichtbar. Physische Rohstoffknappheit, vor allem aber nationale Abhängigkeiten von Energieimporten, zum Beispiel beim Erdöl, sind genug Gründe, sich alternativen Energieträgern auf nationaler und internationaler Ebene zuzuwenden. Dies gilt im verstärkten Maße aber insbesondere auch für den Klimaschutz und die Verbesserung der Luftqualität in den Städten.

Das Wuppertal Institut erarbeitet Zukunftskonzepte zu diesem Thema. Dabei werden die unterschiedlichen Optionen beschrieben, die für den Ersatz herkömmlicher Kraftstoffe in Frage kommen. Hierzu zählen alternative Kraftstoffe wie Erdgas, Biokraftstoffe und Wasserstoff ebenso wie die Elektromobilität.

Parkplatz
Parkplatz und kostenlose Ladestationen für Elektroautos in Oslo. Die Region Oslo hat durch eine aktive Anreizpolitik die höchste Dichte an Elektroautos weltweit. Unter anderem gibt es Steuervergünstigungen, kostenlose Ladestationen und Parkplätze sowie die Erlaubnis, die Busspuren zu benutzen. Foto: Ilja C. Hendel / laif

Die verschiedenen Optionen werden in Bezug auf ihre technischen Potenziale, Kosten und Wirtschaftlichkeit, die Marktchancen heute und morgen, auf konkurrierende Verwendungsmöglichkeiten im mobilen und stationären Bereich sowie auf Klimaverträglichkeit und Ressourcenbelastung hin untersucht. Ein Schwerpunkt über die Forschungsgruppen hinweg bildet die ökologische Bewertung von Elektromobilität und ihre Einbindung in ein nachhaltiges Verkehrskonzepte sowie die Einordnung in den Gesamtzusammenhang des Energiesystems. Erst mit einem derartig ganzheitlichen systemanalytischen Ansatz können Wechselwirkungen und Zukunftschancen vollständig identifiziert und bewertet werden.

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick

Tel.: +49 202 2492-121

Fax: +49 202 2492-198

manfred.fischedick@wupperinst.org

Projekte

Hier finden Sie Forschungsaktivitäten im Bereich alternative Kraftstoffe.

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