Dissertations- programm

Das Wuppertal Institut verfügt über ein systematisches Programm zur Förderung von Dissertationen. Damit will es zusammen mit den kooperierenden nationalen und internationalen Universitäten seine akademische Verankerung über die wissenschaftliche Nachwuchsförderung in den Dissertationsprojekten verbessern und die disziplinäre Fundierung seiner transdisziplinären wissenschaftlichen Arbeit stärken.

Darüber hinaus werden auch andere Studienabschlussarbeiten (z. B. Bachelor- und Masterarbeiten) mitbetreut. An den kooperierenden Universitäten werden die Arbeiten von den jeweiligen Hochschullehrer(inne)n betreut und die Promotionsverfahren durchgeführt. Ein besonders enger institutionalisierter akademischer Austausch findet mit den Universitäten Wuppertal, Kassel und Lüneburg statt.

Doktorhüte

Am Wuppertal Institut werden die Dissertationen im Doktorandenprogramm zu ausgewählten Themen der anwendungsorientierten Nachhaltigkeitsforschung im Arbeitszusammenhang der Forschungsgruppen erarbeitet und von erfahrenen Wissenschaftler(inne)n des Instituts individuell betreut. Wenn sich geeignete Möglichkeiten anbieten, werden die Dissertationsprojekte in Verbindung mit aktuellen Drittmittelprojekten des Instituts entwickelt.

Doktoranden stellen sich vor

Das Wuppertal Institut bietet damit für Doktorand(inn)en die Integration in einen interessanten interdisziplinären Arbeitszusammenhang mit den Wissenschaftler(inne)n des Instituts sowie eine systematische Betreuung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Nachfolgend Prof. Dr. Uwe Schneidewind im Gespräch mit Karoline Augenstein, Benjamin Best und Alexandra Palzkill zu ihren Dissertationsvorhaben.

Dissertationskolloquien

Darüber hinaus hat das Wuppertal Institut Dissertationskolloquien eingerichtet, in denen regelmäßig Zwischenergebnisse und Arbeitsprobleme der laufenden Dissertationsvorhaben diskutiert werden:

  • das Dissertationskolloquium "Zukunftsfähige Energieversorgung" unter der Leitung von Prof. Dr. Manfred Fischedick
  • das Dissertationskolloquium "Methoden der anwendungsorientierten Nachhaltigkeitsforschung" unter der Leitung von Prof. Dr. Oscar Reutter
  • das Dissertationskolloquium "Zukunftsfähige Stadtentwicklung" unter der Leitung von Prof. Dr. Oscar Reutter
  • das Doktorandenseminar "Methoden einer transdisziplinären Transition Forschung" unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe Schneidewind

Das Wuppertal Institut bietet damit für Doktorand(inn)en die Integration in einen interessanten interdisziplinären Arbeitszusammenhang mit den Wissenschaftler(inne)n des Instituts sowie eine systematische Betreuung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Aufnahme in das Dissertationsprogramm

Zur Aufnahme in das Dissertationsprogramm des Wuppertal Instituts sind für das geplante Dissertationsprojekt drei Voraussetzungen erforderlich:

1. Das Thema muss zum Forschungskonzept des Instituts und zu einem Arbeitsschwerpunkt der Forschungsgruppen passen.

2. Ein Professor/eine Professorin von einer Universität muss bereit sein, die Arbeit zu betreuen und das universitäre Promotionsverfahren durchzuführen; das Wuppertal Institut hat als außeruniversitäres Forschungsinstitut kein eigenes Promotionsrecht, sondern arbeitet dazu mit verschiedenen Universitäten zusammen.

3. Eine externe Finanzierung, z. B. über ein Stipendium, muss die Bearbeitung ermöglichen; das Wuppertal Institut stellt die Infrastruktur und die Betreuung bereit, verfügt selbst aber nicht über eigene Finanzmittel für Promovierende (Stellen für Doktorandinnen und Doktoranden), sondern arbeitet dazu mit Stiftungen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zusammen.

Wenn Sie an einer Aufnahme in das Dissertationsprogramm interessiert sind, skizzieren Sie bitte zunächst auf maximal einer Seite Ihre Idee für Ihr Dissertationsprojekt und schicken dies zusammen mit Ihrem Lebenslauf an das Wuppertal Institut (Ansprechpartner: Prof. Dr. Oscar Reutter). Wir prüfen anhand Ihrer Unterlagen die Anschlussfähigkeit Ihrer Idee an unsere laufende Forschungsarbeit. Wenn Ihr Dissertationsvorhaben bei uns auf Interesse stößt, beraten wir Sie gerne bei der Suche einer passenden Universität und bei Ihrer Bewerbung um ein Förderstipendium.

Finanzierungsmöglichkeiten

Dissertationen am Wuppertal Institut werden teilweise von den Doktorandinnen/Doktoranden selbst finanziert, teilweise durch Projektmittel des Instituts unterstützt und teilweise aus extern eingeworbenen Promotionsstipendien gefördert. Dazu kooperiert das Wuppertal Institut mit Stiftungen, die sich die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zur Aufgabe gemacht haben. Folgende Institutionen haben über Stipendien Dissertationsprojekte gefördert, die am Wuppertal Institut durchgeführt werden oder wurden:

  • Deutscher Akademische Austausch Dienst
  • Deutsche Bundesstiftung Umwelt
  • Bergische Universität Wuppertal
  • Friedrich-Ebert-Stiftung
  • Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH
  • Hans-Böckler-Stiftung
  • Heinrich-Böll-Stiftung
  • Reiner Lemoine Stiftung
  • Stemmler-Stiftung
  • Stiftung Mercator
  • Stiftung Nagelschneider
  • Studienstiftung des deutschen Volkes
  • Vera und Georg Spahn-Stiftung
  • Vereinigung der Freunde des Wuppertal Instituts

Erfolgreich abgeschlossene akademische Qualifizierungsverfahren

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Oscar Reutter

Wissenschaftsorganisation und Dissertationsprogramm

Präsidialbereich

Tel.: +49 202 2492-267

Fax: +49 202 2492-108

oscar.reutter@wupperinst.org