Erneuerbare Energien in Entwicklungsländern

Synergien zwischen Globaler Umweltfazilität und Clean Development Mechanism

  • Publikationen 18.10.2012
Erneuerbare Energien in Entwicklungsländern

Erneuerbare Energien können überall auf der Welt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern ist das Potenzial besonders groß. Gleichzeitig sind die notwendigen Investitionen hier oft ein Problem. Dabei sind Entwicklungs- und Schwellenländer über zwei Instrumente in das internationale Klimaregime eingebunden: zum einen über die Globale Umweltfazilität (GEF), den offiziellen Finanzierungsmechanismus der Klimarahmenkonvention. Zum zweiten über den Clean Development Mechanism (CDM), der mit mehr als 4000 registrierten Projekten unerwartet zu einem der wichtigsten Instrumente des Kyoto-Protokolls geworden ist.

 

Sylvia Borbonus untersucht, wie wirkungsvoll diese beiden Instrumente sind, wie sie sich gegenseitig beeinflussen und ob komplementäre Wirkungen und Synergien ausgeschöpft werden. Sie erörtert, welche Rolle Marktinstrumente gegenüber der finanziellen und technischen Zusammenarbeit bei der Förderung erneuerbarer Energien spielen. Ihr Buch liefert damit wichtige Erkenntnisse zur Markteinführung erneuerbarer Energien in Entwicklungs- und Schwellenländern und zur effektiven Umsetzung internationaler Klimapolitik.

 

 

Sylvia Borbonus:

Erneuerbare Energien in Entwicklungsländern

Synergien zwischen Globaler Umweltfazilität und Clean Development Mechanism

Oekom Verlag, München, 2012

(Wuppertaler Schriften zur Forschung für eine nachhaltige Entwicklung, Bd. 2)

272 Seiten

34,95 Euro (D)

ISBN 978-3-86581-405-0


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