Ökonomie und Natur - Chancen und Gefahren eines besonderen Verhältnisses

Vortrag von Prof. Dr. Uwe Schneidewind in der Aula des Wuppertal Institut

  • Termine 04.11.2013

Die Studium Generale-Vortragsreihe "Was ist der Mensch?" greift allgemeine Fragen zum Selbstverständnis des Menschen auf. In einer Kooperation des Wuppertal Instituts und des Philosophischen Seminars der Bergischen Universität Wuppertal steht für zwei Semester das Mensch-Umwelt-Verhältnis im Mittelpunkt. Die aktuelle Vortragsreihe im Wintersemester 2012/2013 beschäftigt sich nun mit dem Umwelthandeln des Menschen und den Perspektiven, die sich daraus ergeben.

 

Den Auftakt der Reihe macht Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts und Professor für "Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit" am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft (Schumpeter School of Business and Economics) der Bergischen Universität Wuppertal, mit seinem Vortrag "Ökonomie und Natur - Chancen und Gefahren eines besonderen Verhältnisses".

 

Die Welt der Natur und der Wirtschaft waren lange getrennte Sphären. Seit dem 20. Jahrhundert wachsen sie immer stärker zusammen. Es ist die Natur und ihre Ausbeutung, die die Wohlstandsexpansion der letzten 70 Jahre ermöglicht hat und gleichzeitig aufzeigt, dass es so nicht weiter gehen kann. Wir beginnen daher Natur zunehmend zu ökonomisieren und in Geldwerte zu übersetzen. Lassen sich dadurch neue Gleichgewichte erreichen?

Zum anderen nutzen wir heute zunehmend Prinzipien der Natur wie das der "Resilienz", um Unternehmensstrategien und ökonomische Systeme zu gestalten. Ist das der richtige Weg des Ausgleiches? Der Vortrag setzt sich mit dem Verhältnis von Wirtschaft und Natur auseinander und zeigt Strategien der Versöhnung beider Sphären auf, wie sie am Wuppertal Institut erforscht werden.

 

Weitere biographische Informationen über Schneidewind finden Sie auf seiner Kontakseite.