Niemands-Herrschaft

Buch über die Schwierigkeiten, Herrschaft zu begreifen

  • News 16.06.2015

Bis heute wird die Mehrheit der Menschen auf der Erde irgendwie beherrscht. Ausbeutende Institutionen können noch am ehesten namhaft gemacht werden, ungleich wichtiger sind aber die weltumspannende kapitalistische Ökonomie und ihre transnationalen, miteinander verflochtenen Konzerne. Selbst die "Mächtigen" der Erde sind Unterworfene, da sie z. B. die Ströme des Geldkapitals nicht dirigieren können. Auf Basis dieser Thesen entwickelt Wolf-Dieter Narr eine politische Theorie der "Niemands-Herrschaft", eine Einführung in die Schwierigkeiten, Herrschaft zu begreifen. Im Klappentext des gemeinsam mit Uta von Winterfeld (Wuppertal Institut) herausgegebenen Buchs heißt es: "Mit dieser Veröffentlichung greift Wolf-Dieter Narr ein Publikationsvorhaben wieder auf, das bereits vor einem Vierteljahrhundert begonnen, seinerzeit jedoch nicht abgeschlossen wurde. Mit Uta von Winterfelds 'Auftauchhilfe' wird dieser grundlegende Text nunmehr zugänglich gemacht und für die heutigen Fragestellungen in der Konfrontation mit Niemands-Herrschaft aktualisiert."

"Niemands-Herrschaft" ist im VSA-Verlag erschienen.


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