Die zentralen Trade-Offs in einem Policy Mix für Ressourceneffizienz

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  • News 03.03.2016

Vor dem Hintergrund eines oft verschwenderischen Umgangs mit natürlichen Ressourcen hat die Europäische Union die Ressourceneffizienz zu einem von sieben Flaggschiff-Projekten der "Europa 2020"-Strategie gemacht und ihr somit höchste Priorität in der Politik verliehen. Allerdings können bisher weder die wirtschaftlichen Instrumente eines integrierten Umweltmanagements noch die Instrumente der klassischen Umweltpolitik solche Strategieänderungen umsetzen. Zudem befinden sich Politikansätze zur Ressourceneffizienz noch in den Kinderschuhen.

Auf Grundlage des laufenden Projekts "Policy options for a resource efficient Europe" (Polfree) analysieren Henning Wilts, Bettina Bahn-Walkowiak und Nadja von Gries vom Wuppertal Institut in ihrem Paper "Key Trade-offs Within a Policy Mix for Resource Efficiency" potenzielle Politikinstrumente und ihre Wechselwirkungen in einem Policy Mix für Ressourceneffizienz. Dabei legen sie den Schwerpunkt auf fundamentale Trade-Offs in solch einem Mix und identifizieren drei allgemeine Herausforderungen auf Basis einer empirischen Analyse von 27 konkreten Instrumenten.

Das Paper war Teil der Session "Power relations and overcoming vested interests" der 11th International Conference of the European Society for Ecological Economics (ESEE2015) an der University of Leeds. Es steht auf der Konferenzwebsite zum freien Download bereit.