Menschenrechtsverletzungen unter dem Clean Development Mechanism

Gesammelte Erfahrungen aus drei Fallstudien

Publikation
  • News 29.03.2017

Der Artikel "Human rights and the clean development mechanism: lessons learned from three case studies" analysiert die Konsequenzen der Projekte unter dem Clean Development Mechanism (CDM) des United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) hinsichtlich der Menschenrechte. Zwar wird der CDM in naher Zukunft voraussichtlich auslaufen, doch die Erfahrungen, die in seinem Kontext gesammelt wurden, sollten in die Konzeption des neuen Mechanismus im Rahmen des Pariser Abkommens von 2015 laufen. Die Autorinnen und Autoren sprechen sich für eine Berücksichtigung der UN Guiding Principles on Business and Human Rights aus. Basierend auf drei Fallstudien (zwei Wasserenergie-Projekte in Barro Blanco, Panama, und Bujagali, Uganda, und einem Geothermie-Projekt in Olkaria, Kenia) zeigt dieser Artikel, dass CDM-Projekte, die zwar formal den CDM-Richtlinien entsprechen dennoch zu einer Reihe von Menschenrechtsverletzungen führen können. Die Autor(inn)en fügen dem Artikel mehrere Empfehlungen bei, wie Menschenrechte unter dem neuen Mechanismus des Pariser Abkommens größere Beachtung finden können.

Der Artikel "Human rights and the clean development mechanism: lessons learned from three case studies" von Wolfgang Obergassel, Lauri Peterson, Florian Mersmann, Jeanette Schade, Jane Alice Hofbauer und Monika Mayrhofer wurde im Journal of Human Rights and the Environment veröffentlicht und ist online verfügbar.


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