Auf kleiner Flamme - eine Ausstellung im Dunkeln

Fotoausstellung im Foyer des Wuppertal Instituts macht Energiearmut nachvollziehbar

Afrika Energiearmut
  • News 06.12.2017

Ein Leben ohne sichere und saubere Energie ist immer noch tägliche – und vor allem nächtliche – Realität für viele Millionen Menschen in den armen Regionen dieser Welt. Die Fotoausstellung "Auf kleiner Flamme" der Stiftung MISEREOR macht die Erfahrung von Energiearmut auf einleuchtende Weise nachvollziehbar: Sie findet im Dunklen statt. Die Besucherinnen und Besucher können sich die plakativen Fotografien von Eduardo Sorteras Jalil mit Taschenlampen anschauen, die den Alltag von Menschen zeigen, für die Holzkohle die einzig nennenswerte Energiequelle ist. Die Ausstellung erzählt unter anderem davon, welchen Unterschied eine Solaranlage in einer Geburtsstation macht oder wie eine Wasserturbine das Leben einer Kleinstadt verändert.

Ausstellungsraum ist ein rechteckiger Kubus aus schwarzem, blickdichten Verdunklungsstoff, getragen von einem schwarzen Aluminiumgerüst: 3 Meter breit, 5 Meter lang und 2,75 Meter hoch. Im komplett dunklen Innenraum hängen Fotos und kleine Informationstafeln mit Texten und Illustrationen, die die Besucherinnen und Besucher mit Taschenlampen betrachten. Die Ausstellung wird von einer Soundcollage unterstützt.

Die Ausstellung kann ab heute, 6. Dezember 2017 bis Ende Januar 2018 im Foyer des Wuppertal Instituts, Döppersberg 19, 42103 Wuppertal, von Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und freitags bis 15 Uhr besucht werden. Eine Broschüre und weiteres Begleitmaterial zur Ausstellung sind auf der MISEREOR-Ausstellungswebseite im nachfolgenden Link zu finden.

Ausstellung mit Fotos von Eduardo Soteras Jalil (Misereor)
Ab dem 6. Dezember 2017 können Interessierte im Foyer des Wuppertal Instituts Energiearmut eine Ausstellung mit Fotos von Eduardo Soteras Jalil (Misereor) bestaunen. Foto: Wuppertal Institut
Misereor-Ausstellung zu Energiearmut mit Taschenlampen
Besucher erkunden die Ausstellung im Dunkeln mit Taschenlampen. Foto: MISEREOR