Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft in Europa

Paper über politische Lehren der Europäischen Union und der Mitgliedstaaten

Hausmüll
  • News 03.01.2018

Seit Einführung des Fahrplans für ein ressourceneffizientes Europa im Jahr 2011 und dem Engagement des Aktionsplans für die Kreislaufwirtschaft in 2015 hat die Europäische Kommission ihr grundsätzliches Interesse bekundet, die Ressourceneffizienz der europäischen Wirtschaft deutlich zu verbessern und den Übergang zur Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) zu ermöglichen. Dieser Politikvorstoß wurde inzwischen durch einige recht ehrgeizige nationale Programme für Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft sowie institutionelle Fortschritte ergänzt, ist aber noch nicht an Zielvorgaben oder Berichtspflichten gebunden.
Vor diesem Hintergrund gibt das Paper "Transition Towards a Resource Efficient Circular Economy in Europe: Policy Lessons From the EU and the Member States" einen umfassenden Überblick über die aktuellen politischen Rahmenbedingungen in der Europäischen Union (EU) und eine Auswahl von Ländern sowie Einblicke in die Elemente, die diese politische Prozesse prägen.

Die Analyse der beiden Autorinnen Dr. Teresa Domenech, Senior Teaching Fellow in Sustainable Resources am University College London, und Bettina Bahn-Walkowiak, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Geschäftsfeld Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, basiert auf verschiedenen empirischen Erhebungen, in denen die Politikentwicklung beobachtet und diskutiert wird.

Das Paper ist im Journal "Ecological Economics" erschienen und online verfügbar.


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