Erfahrungsaustausch zur Umsetzung der Agenda-2030-Ziele

Regierungsdelegation aus Belarus zu Gast am Wuppertal Institut in Berlin

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  • News 13.03.2018
Von links nach rechts: Lasha Enukidze (GIZ, Georgien), Hanna Robilka (IBB), Dr. Astrid Sahm (IBB), Aliaksandr Charviakou (Stellvertretender Wirtschaftsminister der Republik Belarus), Natalya Minchenko (UNDP), Mikalai Dzivakou (Außenministerium der Republik Belarus), Dr. Daniel Vallentin (Wuppertal Institut), Dorothea Schostok (Wuppertal Institut), Dr. Henning Wilts (Wuppertal Institut). Quelle: IBB

Ende Januar 2018 fand eine mehrtätige Studienreise innerhalb des Projektes "Förderprogramm Belarus" statt, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund organisierte. Teilgenommen haben neben der Vertretung des United Nations Development Programms (UNDP) aus Minsk auch die belarussische Botschaft in Berlin mit zehn Regierungsvertreterinnen und -vertretern der Republik Belarus. Ziel der Studienreise war ein Erfahrungsaustausch über die Koordination der Umsetzung der Agenda-2030-Ziele für nachhaltige Entwicklung auf nationaler Ebene und wie diese am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland intensiviert werden könne. Der Fokus lag auf der nachhaltigen Entwicklung als Leitbild der Politik der Bundesregierung und der Bedeutung der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) für die nationale Nachhaltigkeitsstrategie Deutschlands.

Im Rahmen ihrer Reise besuchte die Delegation zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) auch das Wuppertal Institut in Berlin. Bei diesem Treffen gaben die wissenschaftliche Mitarbeiterin Dorothea Schostok und Dr. Daniel Vallentin, Leiter Büro Berlin und Projektleiter, aus der Abteilung Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen am Wuppertal Institut, sowie Dr. Henning Wilts, Leiter des Forschungsbereichs Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, einen Einblick in die Projekte zur Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien am Wuppertal Institut und diskutierten zukunftsweisende Ansatzpunkte für einen regionalen Strukturwandel in Belarus. Dabei vertieften sie auch potenzielle Transformations- und Adaptionsstrategien innerhalb der Kreislaufwirtschaft, um einen bilateralen Wissenstransfer zu schaffen – etwa im Bezug auf Recyclingtechnologien und -maßnahmen, die Kreislaufführung von Plastikabfällen und den Umgang mit der Verwertung von Alt-Kraftfahrzeugen.

Weitere Programmpunkte der Studienreise waren unter anderem der Austausch mit dem Bundeskanzleramt zur Koordination der deutschen Nachhaltigkeitspolitik, mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung zur Bedeutung von Peer Reviews in der Nachhaltigkeitspolitik sowie ein Austausch zur Einbeziehung der Zivilgesellschaft mit Germanwatch e. V. und zu unternehmerischen Initiativen für eine Dekarbonisierung der Wirtschaft mit der Stiftung 2 Grad.


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