Industrie-Projekt nun Teil der KlimaExpo.NRW

Forschungsprojekt als qualifiziertes Projekt landesweiten Initiative ausgezeichnet

Ruhrgebiet Industrie
  • News 11.04.2018

Das Projekt "Transformationsprozesse für nachhaltige und wettbewerbsfähige Wirtschafts- und Industriestrukturen in NRW im Kontext der Energiewende" wurde nun von der KlimaExpo.NRW, einer Initiative der NRW-Landesregierung, prämiert. Es ist Teil des Virtuellen Instituts (VI) "Transformation – Energiewende NRW" und wurde gefördert durch die Stiftung Mercator. In der Begründung der Initiative KlimaExpo.NRW heißt es: "Sie haben gezeigt, wie Klimaschutz als Fortschrittsmotor in Nordrhein-Westfalen (NRW) betrieben werden kann und liefern zentrale analytische Grundlagen und Transformationsszenarien als Handlungsgrundlage für Politik, Unternehmen und weitere Akteure, um NRW zukunftsfähig zu machen."

Die Herausforderungen des industriellen Transformationsprozesses gelten besonders für Nordrhein-Westfalen, denn das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands hat eine besonders dichte Energie- und Industriestruktur. Das prämierte Forschungsprojekt greift diese Herausforderungen auf. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erarbeiteten Analysen zu Wertschöpfungspotenzialen für die Industrie und entwickelten auf dieser Basis für ausgewählte Branchen und Geschäftsfelder Transformationsziele und -strategien. Außerdem analysierten sie im Projekt, welche Handlungsmöglichkeiten innerhalb von Unternehmen bestehen, um sich an die veränderte Marktlandschaft im Zuge der Energiewende anzupassen.

Das Virtuelle Institut ist ein Verbund von zehn renommierten Forschungsinstituten, die inter- und transdisziplinär soziale, kulturelle und ökonomische Aspekte der Energiewende in Nordrhein-Westfalen erforschen. Es wird durch das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) und das Wuppertal Institut koordiniert.