Design für eine nachhaltige Welt

Prof. Dr. Christa Liedtke fordert in ihrem Artikel "Design for sustainability" ein Umdenken beim Produkt- und Dienstleistungsdesign

Hausmüll
  • News 09.04.2018

"Aktuelle Wirtschaftsmodelle beruhen auf einem Ressourcenkonsum, der die Ökosysteme, mit deren Dienstleistungen wir vielfältig wirtschaften, zerstört. Wir müssen jetzt in allem, was wir tun, Zirkularität entwerfen", fordert Prof. Dr. Christa Liedtke, Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut. Seit der industriellen Revolution stieg der weltweite Ressourcenverbrauch immens. Ein Ende dieses Wachstums ist zurzeit nicht abzusehen. Nur ein Bruchteil der von uns verwendeten Ressourcen wird wiederverwendet oder recycelt. Stattdessen landet Plastik im Ozean, Treibhausgase gelangen in die Atmosphäre und Düngemittel sowie Siedlungsabfälle belasten die Böden.

Um die Ökosysteme zu erhalten, die globale Erwärmung zu stoppen und so viele Menschen wie möglich ein gutes Leben zu ermöglichen, fordert Christa Liedtke ein Umdenken in der Art und Weise, wie wir Produkte und Dienstleistungen gestalten. Dafür müsse das Design geändert werden, wie etwa in Richtung:

  • Ressourceneffizienz, mehr mit weniger Ressourcen produzieren,
  • zirkulärer Gestaltung, um die Mehrfachverwendung von hochwertigen Materialien und Produkten zu fördern und
  • für sozialen Wandel und mehr Teilhabe, Förderung eines umweltfreundlichen, fairen und gemäßigten Konsums

Der komplette Artikel "Design for sustainability" von Prof. Dr. Christa Liedtke ist in englischer Sprache auf der Internetseite der United Nations Association of Great Britain and Northern Ireland (UNA-UK) im nachfolgenden Link zu finden.


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