Klimaschutz und Energiewende im Zeitalter des "Trumpismus"

Vortrag von Professor Dr. Peter Hennicke zu Fakten und Bildern im Klimadiskurs

  • Termine 14.06.2018

Der Klimawandel schreitet fort und nur wenige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Fehlinformierte, Ignoranten oder kapitalkräftige Lobbyisten fossiler Interessen verbreiten weltweit noch gezielte Skepsis. Hurrikans wie "Harvey" oder "Irma" und Monsumkatastrophen in Asien sind Vorboten von möglichen noch bedrohlicheren Weltkatastrophen, wenn das von der gesamten Weltgemeinschaft unterstützte Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 nicht ambitioniert umgesetzt wird.
Die derzeitige Politik des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump stellt für den Frieden in der Welt und für energischen Klima- und Ressourcenschutz ein großes Risiko dar. Professor Dr. Peter Hennicke, Senior Advisor am Wuppertal Institut, erklärt in einem Vortrag am 14. Juni 2018 von 19 bis 21 Uhr in der Wuppertaler Kulturschmiede, warum die mediale Konzentration auf "Trump-Bashing" dennoch zu kurz greift.

Zunächst gelte es zu erklären, warum der "Trumpismus" bei einer Minderheit weißer Amerikaner verfängt und warum er auch in Europa und anderswo viele Anhänger hat. Andererseits hat es weltweit und in den USA noch nie einen derart starken Solidarisierungseffekt für ambitionierten Klimaschutz gegeben wie derzeit. Zudem setzten ökonomische Megatrends, die rasante Kostensenkung von Strom aus Sonnen- und Windenergie sowie der weltweite Paradigmenwechsel zu "Energieeffizienz an erste Stelle", erstmalig einen regelrechten weltweiten Wettlauf nach Klimaschutztechnologien und den Ausstieg aus fossilen Energien in Gang.
Dies bietet Anlass zur Hoffnung, dass ökonomische Fundamentaldaten Trumps Politik Einhalt gebieten werden und dass das von der Weltgemeinschaft vereinbarte Zwei-Grad-Klimaschutzziel noch eine Realisierungschance hat. Hierzu wird der Vortrag von Prof. Dr. Peter Hennicke Fakten und Bilder liefern.

Der Eintritt ist kostenfrei, weitere Informationen sind im nachfolgenden Link abrufbar.