Nachhaltiger Bauen in China

SusBuild EU-China Dialogue on Sustainable Building Technologies

Baustelle
  • News 19.07.2018
  • Ort Xi'an, China
"SusBuild EU-China Dialogue on Sustainable Building Technologies" in Xi'an. (Foto: Shaan Xi Building Energy Efficiency Association)
"SusBuild EU-China Dialogue on Sustainable Building Technologies" in Xi'an. Foto: Shaan Xi Building Energy Efficiency Association

In China – dem Land mit dem größten Gebäudesektor – nimmt die Nachfrage an nachthaltigem Gebäudebau stetig zu. Mit etwa 28 Prozent, die dieser Sektor auf dem gesamten chinesischen Energieverbrauch hat, haben Verbesserungen im Baugewerbe massive Auswirkungen auf die nationalen Emissionen von CO2. Vor diesem Hintergrund unterstützt das Projekt "SusBuild-Up-Scaling and Mainstreaming Sustainable Building Practices in Western China" des Wuppertal Instituts, finanziert von Switch-Asia II der Europäischen Union (EU), die nachhaltige Bauweise von Unternehmen verschiedener größerer Unternehmen in Chongqing und der Provinz Yunnan. Am 5. Juni 2018 trafen sich unter anderem die Projektkoordinatorinnen und -koordinatoren sowie die Partnerinnen und Partner zum "SusBuild EU-China Dialogue on Sustainable Building Technologies" in Xi'an im Westen Chinas.

Gastgeber der zweitägigen Konferenz waren das Wuppertal Institut sowie die China Association of Building Energy Efficiency. Die Shaan Xi Association of Building Energy Efficiency und die Deutsche Energie-Agentur (dena) waren Mitveranstalter. Unterstützt wurde die Konferenz zudem von der deutsch-chinesischen Kooperation zu nachhaltiger Stadtentwicklung. Bei der Konferenz waren 150 Besucherinnen und Besucher aus Behörden, Gebäudeverbänden, Regierungsorganisationen und Unternehmen sowohl aus China als auch aus Europa zu Gast.

Ein Hauptthema der Konferenz war der Transfer von europäischen Baustrategien in ein chinesisches Umfeld, welcher laut der Expertinnen und Experten nicht ohne sorgfältige Anpassungen vorgenommen werden kann. Auch die Relevanz der Bauphase wurde bei dem Treffen diskutiert. Hier folgerten die Expertinnen und Experten, dass eine Qualitätssicherung von großer Wichtigkeit ist, um einerseits die Nachhaltigkeit des Bauens sicherzustellen und andererseits langzeitig Renovierungskosten einzusparen. Zuletzt wurde noch betont, dass Gebäude nicht als isolierte Einheiten angesehen werden dürfen. Auch die unmittelbare Nachbarschaft des Gebäudes sowie die Stadt, in der es steht, tragen zur Nachhaltigkeit bei.


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