Südkorea und Deutschland tauschen Erfahrungen aus

Kooperationsabkommen zwischen dem Wuppertal Institut und der Korea Energy Information Culture Agency (KEIA) soll Energiewende vorantreiben

Windenergie und Solarenergie
  • News 03.01.2019
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts, und Prof. Sun-Jin Yun, Vorsitzender der Korea Energy Information Agency (KEIA), unterzeichneten ein gemeinsames Kooperationsabkommen. Quelle: Wuppertal Institut

Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts, und Prof. Sun-Jin Yun, Vorsitzende der Korea Energy Information Culture Agency (KEIA), trafen sich am 19. November 2018 am Wuppertal Institut, um über die Umsetzung der Energiewende in Deutschland und Südkorea zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und damit den Auftakt für eine zukünftige Zusammenarbeit zu machen.
Die koreanische Regierung rief KEIA mit dem Ziel ins Leben, sich künftig um die Fortentwicklung der Energiewende in Südkorea zu kümmern und internationale Erfahrungen in den koreanischen Entwicklungsprozess einzubringen. Manfred Fischedick und Sun-Jin Yun diskutierten konkret, wie sich die energie- und klimapolitischen Ziele sowie die Umsetzungspläne Koreas umsetzen lassen. Zudem erörterten sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Energiewende der jeweiligen Länder, um detaillierter herauszufinden, an welcher Stelle beide Länder voneinander lernen können und die zukünftige Kooperation ansetzen sollte.

Manfred Fischedick unterzeichnete anlässlich des Treffens ein Kooperationsabkommen mit der KEIA. Ziel des Abkommens zwischen dem Wuppertal Institut und der KEIA ist den Erfahrungsaustausch hinsichtlich Energiewende und Klimawandel zu institutionalisieren. Der Öffentlichkeit sollen gemeinsame objektive und wissenschaftliche Informationen zur Energiewende zur Verfügung gestellt werden. Die Zusammenarbeit will dazu beitragen, die eigenen nationalen Ziele zu erreichen und darüber hinaus den globalen Energietransformationspfad voranzutreiben.

Begleitet wurde das Gespräch von einem renommierten koreanischen Reporter der Kyung Hyang Daily News. Die Zeitschrift wird nun regelmäßig über die Arbeit des Wuppertal Instituts berichten und hat einen ersten Artikel bereits veröffentlicht. Dieser ist im nachfolgenden Link zu finden.