Vorkassezähler begleichen Stromrechnung

Prepayment Meter bieten Vorteile für einkommensschwache Haushalte

Steckdose
  • News 17.01.2019

In Deutschland leben rund 13 Millionen Menschen unter der Einkommensarmutsgrenze und sind daher besonders von den steigenden Stromkosten betroffen. Eine Folge ist die zunehmende Zahl von Zählersperren, die von Energieversorgern bei Zahlungsrückständen veranlasst werden können. Im Jahr 2016 wurden aufgrund ausstehender Zahlungen insgesamt rund 328.000 Zählersperren beauftragt und durchgeführt.

Oliver Wagner, Projektleiter in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, berichtet in seinem Artikel "Strom per Prepaid. (Un)sichere Energieversorgung mit Nebenwirkungen" über aktuelle Entwicklungen und Aussichten einer neuen Zahlungsmöglichkeit – auch Prepayment Meter (PPM) genannt. Um eine Trennung der Kunden von der Stromversorgung zu vermeiden, bieten immer mehr Energieversorger ihren Kunden derartige Prepaidsysteme an. In Deutschland gibt es bisher rund 17.000 Prepaidzähler, in anderen Ländern wie Großbritannien, Nordirland oder Österreich sind PPM bereits sehr viel weiter verbreitet.

Der Artikel ist im technisch-wissenschaftlichen Fachmagazin "Transforming Cities" (4/2018) erschienen und kann im nachfolgenden Link bestellt werden.


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