Urbane Zukunftskunst: Zukunft der Forschung in urbanen Reallaboren

Wuppertal Lunch – Impulse transformativer Forschung

Keyvisual WuppertalLunch
  • Termine 18.02.2019
  • Ort Berlin

Die Transformation zu einer nachhaltigen Entwicklung findet vor allem in den Städten statt. Dort entstehen zurzeit zahlreiche Experimente für neue Formen der Mobilität, der Energieversorgung oder des neuen urbanen Wohlstandes. Die Experimente werden in sogenannten Reallaboren durchgeführt, denen eine besondere und wachsende Rolle zukommt. Dabei handelt es sich um Experimentierorte, die gemeinsam von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Akteurinnen und Akteuren der Stadtgesellschaft betrieben werden. In ihnen lassen sich unter realen Bedingungen Erfahrungen mit neuen Technologien und Geschäftsmodellen sammeln sowie Chancen und Risiken von Innovationen erkennen, um anschließend die richtige regulatorische Antwort zu finden. Im Fokus steht dabei das gegenseitige Lernen. Politisch gewinnen Reallabore durch aktuelle Förderprogramme wie den Zukunftsstadt-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) oder die Mobilitätsinitiativen für besonders schadstoffbelastete Städte an Bedeutung.

Beim Wuppertal Lunch "Urbane Zukunftskunst: Zukunft der Forschung in urbanen Reallaboren" gibt das Wuppertal Institut Einblicke in seine urbane Reallaborarbeit und diskutiert über die Zukunftsperspektiven einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, startet mit einem Impulsvortrag zum Thema "Die urbane Reallabor-Arbeit des Wuppertal Instituts". Er berichtet über den aktuellen Stand und geht auf mögliche Perspektiven ein. Im Anschluss stellt Prof. Dr. Philipp Misselwitz, Architekt und Stadtforscher, den Stand internationaler urbaner Reallabore vor. Vor diesem Hintergrund findet anschließend eine Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Diskutiert werden sollen dabei folgende Fragen:

  • Was sind die heutigen Best Practices der internationalen Reallabor-Forschung? Auf welche Städte lohnt es sich zu schauen? Was macht erfolgreiche urbane Reallabor-Arbeit aus?
  • Wie lässt sich die Reallabor-Arbeit in Städten über die Projektförmigkeit hinaus verlängern? Was sind hier vielversprechende Ansätze?
  • Wie müssen urbane Reallabore national und international miteinander vernetzt werden? Wie sieht erfolgreiches Lernen über die Reallabor-Grenzen hinweg aus?

Die Moderation übernimmt Oliver Lah, Leiter des Forschungsbereichs Mobilität und internationale Kooperationen am Wuppertal Institut.

Der Wuppertal Lunch "Urbane Zukunftskunst: Zukunft der Forschung in urbanen Reallaboren" findet am 18. Februar 2019 von 12:30 bis 14:30 Uhr im Projektzentrum Berlin der Stiftung Mercator, Neue Promenade 6, 10178 Berlin im Großen Konferenzraum der Stiftung Mercator (1. OG) statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um vorherige Anmeldung an Kristina Wagner per E-Mail unter kristina.wagner@wupperinst.org wird gebeten.

Die Veranstaltungsreihe "Wuppertal Lunch – Impulse transformativer Forschung" in Berlin greift quartalsweise aktuelle Themen aus dem Forschungsbereich des Wuppertal Instituts auf und diskutiert mit den Gästen in entspannter Mittagsatmosphäre. Bleiben Sie informiert: #WuppertalLunch