Eine Frage der Gerechtigkeit: Klimaschutz solidarisch gestalten!

Münsterlandgespräche der Friedrich-Ebert-Stiftung

  • Termine 29.03.2019
  • Ort Münster

Der globale Klimawandel stellt die Lebensgrundlagen heutiger und zukünftiger Generationen überall auf der Welt in Frage. Der extrem heiße und trockene Sommer 2018 hat vielen Menschen in Deutschland und Nordrhein-Westfalen die möglichen Auswirkungen des Klimawandels vor Augen geführt. Im Herbst wurden die Demonstrationen im Hambacher Wald zu einem Symbol für eine wachsende Klimaschutzbewegung in Deutschland. Zeitgleich musste Deutschland erklären, die bis 2020 gesteckten Ziele bei der Reduktion der CO2-Emissionen voraussichtlich zu verfehlen. Damit nachhaltiger Klimaschutz im nun entscheidenden Zeitfenster noch realisiert werden kann, sind Politik, Wirtschaft und die Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen gefordert, zeitnah umfassende Maßnahmen zu ergreifen.

Im Rahmen des Münsterlandgesprächs geht es im Dialog zwischen Politik, Wissenschaft, Gewerkschaften, Interessenverbänden und aktiver Zivilgesellschaft um folgende Fragen: Welche konkreten Maßnahmen braucht es, damit nachhaltiger Klimaschutz im Großen wie im Kleinen gelingen kann? Wie kann Klimaschutzpolitik solidarisch gestaltet werden und zugleich ökologisch und ökonomisch verträglich sein? Mit welchen Instrumenten erreichen wir eine sozialverträgliche Energie- und Mobilitätswende und welche Zukunftschancen sind mit der Gestaltung des sozial-ökologischen Transformationsprozesses verbunden?

Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts, nimmt an der Veranstaltung teil, hält einen Impulsvortrag und diskutiert anschließend auf dem Podium mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze und weiteren geladenen Gästen.

Die Veranstaltung findet am 29. März 2019 in Münster am Domplatz 10 von 17:00 bis 19:15 Uhr statt. Der Eintritt ist kostenfrei; um vorherige Anmeldung wird jedoch gebeten. Weitere Informationen sind dem folgenden Link zu entnehmen.