Energieeffizienz von Gebäuden

Wirtschaftliche Auslegung mithilfe des Gebäude-Energie-Gesetzes

Fassadendömmung
  • News 22.05.2019

Gebäude in Deutschland verbrauchen heutzutage eine erhebliche Menge Energie – doch das müssten sie eigentlich nicht. Grund für das immense Ausmaß ihres Energiebedarfs in Form von physikalisch anspruchsarmer Niedertemperaturwärme ist nämlich größtenteils eine "falsche" Auslegung in den vergangenen Jahrzehnten.
Seit der Energiekrise 1973 wird die energetische Mindest-Qualität von Gebäuden in Deutschland gesetzlich (EnEG) reguliert. Gebäude sind demnach so auszulegen, dass ein unnötiger Energieverbrauch unterbleibt.

Dr. Hans-Jochen Luhmann, Senior Expert am Wuppertal Institut, geht in seinem kürzlich erschienenen Artikel auf einen konzeptionellen Mangel in der wirtschaftlichen Auslegung der Energieeffizienz von Gebäuden im Entwurf des Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) ein, welches das EnEG ablösen wird. Er beschreibt, weshalb die derzeitige Konzeption, Anforderungen an die Energieeffizienz in Gebäuden wirtschaftlich zu bemessen, angesichts des aktuellen Standes der Klimapolitik für Deutschland fachlich inkorrekt ist und stellt ein Lösungskonzept vor.

Der vollständige Artikel "Wirtschaftliche Auslegung der Energieeffizienz von Gebäuden im Gebäude-Energie-Gesetz" ist in "Energiewirtschaftliche Tagesfragen" erschienen und steht im nachfolgenden Link auf dem Publikationsserver des Wuppertal Instituts kostenfrei als Download bereit.