Neue Geschäftsfelder für virtuelle Kraftwerke

Eine Analyse technologischer und ökonomischer Entwicklungen

Strommasten
  • News 12.06.2019

Virtuelle Kraftwerke steuern über ein zentrales Leitsystem dezentrale Einheiten im Stromnetz. Zu den dezentralen Einheiten zählen beispielsweise Stromerzeugungsanlagen wie Photovoltaikanlagen, Wasserkraftwerke und Windenergieanlagen, steuerbare Lasten oder Stromspeicher. Durch die zentrale Steuerung dezentraler Anlagen sind virtuelle Kraftwerke in der Lage, einen Beitrag zur Deckung des steigenden Flexibilitätsbedarf des Stromsystems zu leisten. Die Digitalisierung und die Verfügbarkeit smarter Technologien ermöglichen es, derzeit noch unerschlossene und zukünftig entstehende dezentrale Flexibilitätspotenziale auf der Haushaltsebene zu heben, wodurch sich voraussichtlich zukünftige Geschäftsfelder eröffnen.

Im kürzlich erschienenen Artikel "Geschäftsmodelle zur Einbindung dezentraler Anlagen auf Haushaltsebene in Virtuelle Kraftwerke" skizzieren die Autoren die zu erwartenden technologischen und ökonomischen Entwicklungen und stellen einen Analyserahmen für Geschäftsmodelle Virtueller Kraftwerke vor. Der vollständige Artikel von Dr. Georg Holtz, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Sektoren und Technologien in der Abteilung Zukünftige Energie- und Industriesysteme am Wuppertal Institut, Samir Jeddi, Max Schönfisch und PD Dr. Dietmar Lindenberger vom EWI – Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität zu Köln, Johannes Fleer vom Forschungszentrum Jülich sowie Sascha Birk und Prof. Dr. Thorsten Schneiders von der Technischen Hochschule Köln ist in der Zeitschrift für Energiewirtschaftliche Tagesfragen erschienen. Der Beitrag steht auf dem Publikationsserver des Wuppertal Instituts zum Download bereit.