Austausch zum Thema Klimaschutz

Luxemburgische Delegation besuchte das Wuppertal Institut

Tagung
  • News 12.07.2019
Die luxemburgische Delegation der Christlich Sozialen Volkspartei (CSV) war am 8. Juli 2019 zu Gast am Wuppertal Institut. Quelle: Wuppertal Institut/A. Riesenweber

Eine luxemburgische Delegation der Christlich Sozialen Volkspartei (CSV) besuchte am 8. Juli 2019 das Wuppertal Institut, um sich mit Expertinnen und Experten des Wuppertal Instituts über die Möglichkeiten einer Akzeptanzsteigerung für die Energiewende auszutauschen. Angeführt wurde die Gruppe von der CSV-Fraktionsvorsitzenden Martine Hansen und dem neu gewählten EU-Abgeordneten Christophe Hansen.
In der Diskussion ging es vor allem um die Frage, wie sich die Energiewende sowie die dringend erforderliche Verkehrswende auch sozial gerecht ausgestalten lässt. Denn vor allem im Verkehrsbereich hat Luxemburg großen Handlungsbedarf: Bedingt durch einen starken Pendlerverkehr fallen in Luxemburg im Vergleich zu anderen Ländern und Regionen deutlich höhere CO2-Emissionen im Verkehrsbereich an.

Dr. Stefan Thomas, Leiter der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik, Oliver Wagner, Co-Leiter des Forschungsbereichs Energiepolitik, sowie Meike Spitzner, Projektleiterin im Forschungsbreich Mobilität und Verkehrspolitik, gaben Inputs dazu, wie sich CO2-Emissionen in verschiedenen Bereichen senken und soziale Aspekte bei der Energieversorgung besser berücksichtigen lassen.
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts, wünschte sich zum Abschluss des Treffens, dass der Austausch mit Luxemburg vertieft wird, denn: "Die Energie- und Verkehrswende ist eine komplexe Herausforderung, die nur umgesetzt werden kann, wenn es gelingt, die Menschen mitzunehmen und sie von dem gesellschaftlichen und privaten Nutzen des Projektes zu überzeugen. Daran gilt es gemeinsam zu arbeiten", ergänzte Fischedick.