Politische Handlungsfähigkeit von Städten verbessern

SPROUT-Auftakttreffen in Saragossa

Fahrrad und Auto
  • News 09.10.2019

Am 1. September hat das Forschungsprojekt "Sustainable Policy Response to Urban Mobility Transition" – kurz SPROUT – begonnen. Dazu fand am 18. und 19. September 2019 das Auftakttreffen im spanischen Saragossa statt. SPROUT ist ein aus dem Horizont-2020-Programm der Europäischen Kommission finanziertes Projekt, welches vom Zaragoza Logistics Centre (ZLC) geleitet wird und eine Laufzeit von 36 Monaten hat. Die Hauptaufgabe des Wuppertal Instituts wird es sein, Städte darin zu unterstützen, ihre politische Handlungsfähigkeit zu verbessern, auf Trends und Innovationen urbaner Mobilität zu reagieren. Das Auftakttreffen fand in den Räumlichkeiten des ZLC statt.

SPROUT bietet eine neue innovative und datengesteuerte politische Antwort von Städten auf Mobilitätsmuster und Innovationen wie Sharing Mobility oder digital gestützte Geschäftsmodelle in der City-Logistik. Bereits getestete und umgesetzte politische Maßnahmen wie Zugangsbeschränkungen, eine City-Maut oder neue Infrastruktur stellten sich als nicht vollständig tauglich heraus, auf laufende Veränderungen in der städtischen Mobilität angemessen zu reagieren. Zudem sollten politische Entscheidungen alle Phasen des Politikzyklus berücksichtigen und nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft im Blick haben.

SPROUT wird eine politische Antwort in sechs Pilotstädten testen, die mit realen Herausforderungen konfrontiert sind und die verschiedene neue Mobilitätslösungen und Kontextanforderungen umfassen. Eines der Hauptziele des Kick-off-Meetings war es, die Trends, Treiber und Bedingungen der einzelnen SPROUT-Partnerstädte sowie deren erwarteten Nutzen aus dem Projekt im Detail zu verstehen.