Lisa Kolde gewinnt BUND-Forschungspreis 2020

Wuppertaler Studienarbeit in der Kategorie "Masterarbeiten" ausgezeichnet

Pokal
  • News 10.06.2020

Für ihre Masterarbeit "Die Governance des 'Gerechten Strukturwandels' am Beispiel des rheinischen Braunkohlereviers" erhielt Lisa Kolde, wissenschaftliche Hilfskraft im Forschungsbereich Energiepolitik in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, den BUND-Forschungspreis 2020 in der Kategorie "Masterarbeiten" des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Am 8. September 2020 wird der BUND Forschungspreis 2020 im Rahmen der Online-Konferenz "Wissenschaftspolitik für nachhaltige Entwicklung" an die Gewinnerin überreicht.

In ihrer Masterarbeit befasste sich Lisa Kolde sich mit dem Konzept des "Gerechten Strukturwandels" und erarbeitete konkrete politische Maßnahmen für das rheinische Braunkohlerevier. Diese Maßnahmen sollen benachteiligte Gruppen im Strukturwandel unterstützen und ihnen eine Perspektive geben. Für Kolde ist die Partizipation von Stakeholdern ein zentrales Merkmal von "Gerechtem Strukturwandel", deshalb präsentiert sie in ihrer Arbeit auch konkrete Vorschläge für Beteiligungsformate.
Prof. Dr. Reinhard Loske, Präsident der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung, und Prof. Dr. Peter Hennicke, Senior Advisor am Wuppertal Institut, betreuten die Masterarbeit. Mit ihrer Arbeit schloss Lisa Kolde schloss ihr Ökonomie-Masterstudium an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung ab.

Die Masterarbeit erschien auch in der Reihe "Wuppertaler Studienarbeiten", in der herausragende wissenschaftliche Diplom-, Master- oder Staatsexamensarbeiten publiziert werden, die im Rahmen der Nachhaltigkeitsforschung am Wuppertal Institut entstehen. Die Wuppertaler Studienarbeit Nr. 21 mit dem Titel "Die Governance des Gerechten Strukturwandels" ist im nachfolgenden Link abrufbar.