Der unnötige Atomkonflikt in Iran

Größere Chancen durch alternativen Energiepfad

  • Publikationen 27.06.2008
Der unnötige Atomkonflikt in Iran

Iran ist eines der größten Erdölförderländer und verfügt über riesige Erdgasreserven - und hat doch ein Energieproblem. Im Zuge des steigenden Energieverbrauchs droht das Land zum Energieimporteur zu werden. Ein Ausweg wird in der Kernenergie gesucht, was durch den Fokus auf den militärischen Aspekt ein großes Konfliktpotenzial birgt.

 

In seiner Dissertation entwickelt Nikolaus Supersberger "Szenarien eines diversifizierten Energieangebots in OPEC-Staaten am Beispiel Irans - Strategien eines auf klimaschonenden Energieträgern basierenden Umstiegs". Die Ergebnisse sind in diesem Reader zusammengefasst.

 

Es wird deutlich, dass die Kernenergie für eine langfristig sichere Energieversorgung nicht notwendig ist. Er zeigt das große Potenzial zur Nutzung erneuerbarer Energien und dass eine vollregenerative Stromerzeugung möglich ist. Zudem wird offenbar, dass der Einsatz erneuerbarer Energien und von Energieeffizienz die Ölexporte Irans wie auch anderer OPEC-Staaten deutlich strecken würde.

 

 

Nikolaus Supersberger:

Der unnötige Atomkonflikt in Iran

Größere Chancen durch alternativen Energiepfad

Wuppertal 2008, ISBN 978-3-929944-76-1

(Wuppertal Spezial Nr. 37)