Politik braucht Forschung braucht Wissenschaftskommunikation

Wissenschaftskommunikation als Schlüssel für politische Gestaltung

  • News 06.06.2024
Speaker*innen auf der Veranstaltung "Politik braucht Forschung braucht Wissenschaftskommunikation"
Speaker*innen auf der Veranstaltung "Politik braucht Forschung braucht Wissenschaftskommunikation" – von links: Ann-Christin Kleinmanns (ILS), Dr. Matthias Begenat (CAIS), Dr. Esther Laukötter (CIAS), Tim Pfenner (CIAS), Prof. Dr. Dieter Bathen (JRF), Ina Brandes (NRW-Wissenschaftsministerin), Prof. Dr. Christiane Eilders (CIAS), Ramona Fels (JRF), Jonas Zerweck (Wuppertal Institut), Theresa von Bischopink (ILS)

Wie sollte Wissenschaftskommunikation gestaltet werden, um belastbare, evidenzbasierte Entscheidungsgrundlagen für die Politik zu schaffen? Diese Frage stand am 28. Mai 2024 auf der Veranstaltung "Politik braucht Forschung braucht Wissenschaftskommunikation" der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) und des Center for Advanced Internet Studies (CAIS) im Fokus.

Unter der Schirmherrschaft von Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, zeigten Expert*innen des Wuppertal Instituts, des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) und des CAIS in kurzen Beiträgen, wie Forschung sachlich und relevant, aber auch zugänglich und verständlich vermittelt werden kann. Jonas Zerweck, Referent für digitale Kommunikation am Wuppertal Institut, stellte in diesem Zusammenhang den Instituts-Podcast "Zukunftswissen.fm" vor und referierte über Podcasts als Medium der Wissenschaftskommunikation.

In einer anknüpfenden Podiumsdiskussion debattierten Julia Eisentraut, wissenschaftspolitische Sprecherin der Grünen im NRW-Landtag, Ramona Fels, Leiterin der Geschäftsstelle des JRF, Dr. Matthias Begenat, Leiter Wissenschaftskommunikation am CAIS, und Theresa von Bischopink, Leiterin Transfer und Transformation am ILS darüber, welchen Mehrwert die Wissenschaftskommunikation bietet und wie ein erfolgreicher Forschungstransfer gelingen kann. 

In der Diskussion wurde eins deutlich: Wissenschaftskommunikation ist unerlässlich. Sie schafft Transparenz sowie Akzeptanz und Vertrauen für wissenschaftliche Erkenntnisse in der Bevölkerung. Für einen erfolgreichen Forschungstransfer ist es jedoch notwendig, komplexe Forschungsergebnisse verständlich aufzubereiten, das Vertrauen in die Wissenschaft zu stärken, Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Politik zu fördern, ausreichend Ressourcen für die Wissenschaftskommunikation zu sichern und die Zugänglichkeit für die Bürger*innen zu verbessern. 

Impressionen von der Veranstaltung sind über den untenstehenden Link abrufbar. Der Podcast "Zukunftswissen.fm" ist kostenfrei auf Spotify, Apple Podcasts und Podcast.de sowie über die Website des Wuppertal Instituts zu hören.


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