Vom 24. bis zum 29. April 2026 findet im kolumbianischen Santa Marta die erste Konferenz zur Abkehr von fossilen Brennstoffen (First Conference on Transitioning Away from Fossil Fuels, kurz TAFF) statt. Im Auftrag des Europäischen Parlaments haben Juliane Schell, Max Schulze-Steinen und Wolfgang Obergassel aus der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik des Wuppertal Instituts ein Briefing zur Konferenz verfasst.
Zum Einstieg umreißen die drei Autor*innen die Rahmenbedingungen der Konferenz und erläutern die Bedeutung der Abkehr von fossilen Brennstoffen für die Eindämmung des Klimawandels. Anschließend analysieren sie förderliche und hinderliche Faktoren für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen – inklusive der aktuellen geopolitischen Lage und des wechselhaften internationalen Engagements zentraler Akteure in der multilateralen Zusammenarbeit.
Auf dieser Basis stellen die Forschenden den aktuellen Stand der Abkehr von fossilen Brennstoffen auf globaler Ebene dar. Dabei gehen sie unter anderem auf folgende Aspekte ein:
Im letzten Teil des Briefings gehen die Autor*innen konkret auf die Konferenz in Santa Marta ein: Zum einen beschreiben sie die Methodik und Arbeitsweise der Konferenz – die sich stark von denen der UN-Klimakonferenzen unterscheidet. Zum anderen skizzieren sie mögliche Folgemaßnahmen zur Konferenz, potenzielle Entwicklungen und denkbare künftige Maßnahmen, die sie in fünf Punkte gliedern:
Das Briefing steht über den folgenden Link auf der Website des Europäischen Parlaments kostenfrei zum Download bereit.
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