Die nachhaltige Transformation gelingt nur durch das Zusammenspiel von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Um diesen Dialog kontinuierlich zu stärken und die Umsetzung der Landesnachhaltigkeitsstrategie Nordrhein-Westfalen (NRW) zu begleiten, kamen am 15. Juli 2026 das Wuppertal Institut und das TEAM Nachhaltigkeit mit Staatssekretär Viktor Haase, Abteilungsleiterin Alexandra Landsberg und dem federführenden Referat für die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW (MUNV NRW) zu einem fachlichen Austausch zusammen. Das TEAM Nachhaltigkeit ist der seit zwölf Jahren bestehende Stakeholder-Beirat des Instituts für die wissenschaftliche Begleitforschung der Landesnachhaltigkeitsstrategie NRW. Er setzt sich aus zentralen, nachhaltigkeitsrelevanten Akteursgruppen aus Wirtschaft, Kommunalverbänden, Zivilgesellschaft und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen zusammen.
Im Zentrum der Sitzung, an der auch Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, teilgenommen hat, stand unter anderem der Austausch zum Thema "Vertrauen und Mut in bewegten Zeiten" und die Stärkung der Demokratie als zentrale Voraussetzung für einen erfolgreichen Umsetzungsprozess.
Mit der am 16. Juni 2026 im Kabinett beschlossenen Fortschreibung der Landesnachhaltigkeitsstrategie "Leben in Nordrhein-Westfalen" hat die Landesregierung einen zentralen Meilenstein gesetzt und die Grundlage für ihre Nachhaltigkeitspolitik der kommenden Jahre beschlossen. "Gerade in einer Zeit großer Umbrüche ist es wichtig, deutlich zu machen, in welchen Bereichen Veränderung notwendig ist und vor allem mit welchem Nutzen diese verbunden sind", betont Manfred Fischedick.
Mit den Themen Transformationsbereitschaft, Vertrauen, Mut und Hoffnung sowie Werte und Haltungen sind gemeinsam die fundamentalen Treiber für den anstehenden Wandel vorgestellt worden. Ebenso stand die Rolle der Zivilgesellschaft als unverzichtbarer Sensor und Verstärker für gesellschaftliche Strömungen im Mittelpunkt: Thema war unter anderem auch, dass Bürger*innen in ihrer Selbstwirksamkeit unterstützt werden sollten, da nachhaltige Veränderungen nur dann gelingen, wenn sie von der Zivilgesellschaft aktiv getragen, von dieser eingefordert und im Alltag mit Leben gefüllt werden.
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