Am 15. Oktober 2026 widmet sich die diesjährige Circular Carbon Conference technologischen Lösungen und neuen Denkweisen für eine zukunftsfähige, kreislauforientierte Industrie. Sie beleuchtet die Auswirkungen dieser Transformation auf den Wirtschaftsstandort Österreich – und auf alle relevanten Akteur*innen aus Industrie, Wissenschaft, Politik und Umwelt sowie auf Konsumierende.
Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die Ressourcen langfristig im Kreislauf halten und eine resiliente, wettbewerbsfähige, innovative und unabhängige Industrie zu ermöglichen. Dabei helfen Ideen aus der Praxis. Der Fokus liegt auf zwei zentralen Fragen: Welche Veränderungen lassen sich durch technologischen Fortschritt bewirken? Und wo braucht es intrinsische Motivation, um bestehende Gewohnheiten zu verändern?
Der Konferenztag ist thematisch in zwei Hälften unterteilt. Das Motto des Vormittags lautet "Technologie trifft Mindset als strategische Leitlinie für die Transformation". Dazu finden unter anderem drei Sessions statt. Prof. Dr. Henning Wilts, Co-Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, leitet gemeinsam mit Dr.-Ing. Katja Jöchen von der Volkswagen AG Session 3 zum Thema "Recycling und Reuse vs. Reduce und Refuse". Beide halten jeweils einen Vortrag. Jöchen stellt einen Praxisbezug zur Kombination unterschiedlicher zirkulärer Strategien durch die Perspektive eines Unternehmens her, während Wilts Kreislaufwirtschaft als Transformationsprozess mit Zielkonflikten thematisiert und auch Potenziale entlang der Wertschöpfungskette aufzeigt. Der Konflikt zwischen Recycling als Schlüssel der Kreislaufwirtschaft gegenüber Vermeidung durch Reuse und Refuse steht im Mittelpunkt der Session.
Am Nachmittag erläutern Expert*innen beispielsweise konkret, wie Abfälle zu Rohstoffen werden und wie Daten, digitale Technologien sowie Künstliche Intelligenz die Transformation beschleunigen können. Außerdem können Teilnehmende bei einer Live-Podcast-Aufnahme sowie bei einem humoristischen Vortrag der Science Busters rund um die Herausforderungen von Klimaschutz dabei sein.
Die BioBASE GmbH veranstaltet die von der Europäischen Union kofinanzierte Konferenz gemeinsam mit vier Kooperationtspartner*innen. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) und das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützen die Veranstaltung. Mehr zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung stehen über den unten folgenden Link zur Verfügung.
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