Skulptur als Symbol für globale Verantwortung und Nord-Süd-Gerechtigkeit

Kunst trifft Forschung: Wuppertal Institut enthüllt eindrucksvolle Skulptur “Antipode” des Künstlers H. O. Schmidt

  • News 23.09.2026

Ein unübersehbares Zeichen für globale Verantwortung und ökologischen Wandel erhält seinen festen Platz im Wuppertaler Stadtbild: Am 22. September 2026 fand die feierliche Enthüllung der Skulptur "Antipode" im Außenbereich des Wuppertal Instituts statt.

Das 3,40 Meter hohe Werk aus Stahl konzipierte und schuf der Künstler H. O. Schmidt. Er ist Bildhauer, Maler und Neo-Fluxus-Künstler aus Remscheid und steht für Themen, die uns alle betreffen – um Zusammenleben, Umwelt und gesellschaftliche Verantwortung darzustellen. Seine Werke gelangten zur UNESCO, zum Vatikan und zum Dalai Lama.

Stellvertretend für die Menschen auf der jeweils gegenüberliegenden Seite unseres Planeten stellt die neue Skulptur einen "Kopfsteher" dar – und macht damit die komplexen globalen Verflechtungen zwischen der ressourcenstarken nördlichen Hemisphäre und dem Globalen Süden visuell erlebbar. Das herausnehmbare "Herz" der Skulptur reiste vorab an den tatsächlichen geografischen Gegenpol Wuppertals: Unmittelbar vor dem Nationalmuseum Te Papa in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington übergab H. O. Schmidt das Herz dem Südpazifik. Darüber hinaus greift die Arbeit Werte der indigenen Maori auf, wie Kaitiakitanga (die Verantwortung als Hüter der Natur) und Whakaritenga (zyklisches Kreislaufdenken).

Verbindung von Kunst und wissenschaftlicher Transformation

Zur Einweihung begrüßte Prof. Dr. Henning Wilts, Mitglied der Institutsleitung und Leiter Transfer und Wirkung am Wuppertal Institut: "Wissenschaft und Kunst verfolgen letztlich ein gemeinsames Ziel: Sie wollen Denkprozesse anstoßen und gesellschaftlichen Wandel erlebbar machen. Die Skulptur "Antipode" übersetzt unsere wissenschaftliche Arbeit zur Nord-Süd-Gerechtigkeit und zu globalen Stoffkreisläufen in ein starkes visuelles Symbol. Sie erinnert uns und alle Vorbeigehenden täglich daran, dass unser lokales Handeln in Wuppertal auch immer eine globale Wirkung entfaltet."

Bewusst im Außenbereich der neuen "Zukunftsküche" (Döppersberg 19) positioniert, lädt die Skulptur als Kunst im öffentlichen Raum sowohl Mitarbeitende und Gäste des Wuppertal Instituts als auch alle Wuppertaler*innen dazu ein, innezuhalten und über zentrale Zukunftsthemen wie den Ressourcenschutz nachzudenken und sich auszutauschen.

Dank der Unterstützung der folgenden regionalen Partner*innen konnte das Kunstwerk realisiert und aufgestellt werden: Stadtsparkasse Wuppertal, Verein der Freund*innen des Wuppertal Instituts e. V., BarmeniaGothaer Versicherung, Iseke Natursteinbrüche Bergisch Land. Ein besonderer Dank gilt zudem einer Wuppertaler Unternehmerfamilie.


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