Die Transportaufwandsanalyse

Ein Instrument zur Erfassung und Auswertung des betrieblichen Verkehrs

  • Publikationen 15.08.1994

Der Verkehr auf den Straßen nimmt immer mehr zu. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kommen wegen des allmorgendlichen Staus nicht selten zu spät zur Arbeit. Die hohe Verkehrsdichte verursacht nicht nur Verspätungen bei der Anlieferung der für die betriebliche Produktion benötigten Materialien, sondern sorgt zudem da- für, dass die fertiggestellten Waren häufig nicht zur richtigen Zeit an ihren Bestimmungsort gelangen. Darüberhinaus stellt der private Personenverkehr in Spitzenzeiten oft eine Behinderung des betriebsnotwendigen Güterverkehrs dar.

Der Verkehrssektor ist ein extremer Wachstumsbereich, der in großem Umfang Rohstoffe verbraucht und die Umwelt belastet. Er ist der einzige volkswirtschaftliche Sektor, in dem seit den 70er Jahren der Energieverbrauch stark zugenommen hat und noch weiter steigen wird. Bis zum Jahr 2005 wird bei der Verkehrsleistung im motorisierten Personenverkehr mit einem Wachstum von 23 % gerechnet, im LKW- Verkehr von 92 %.

Dabei ist im allgemeinen die Anzahl der Wege pro Person und die absolute Menge der transportierten Güter (in Tonnen) gleich geblieben. Allerdings werden immer mehr Wege mit dem PKW zurückgelegt (besonders auch im Berufsverkehr) und immer mehr Güter werden mit LKW transportiert. Zusätzlich haben sich die Entfernungen und Geschwindigkeiten erhöht. Dies sind die hauptsächlichen Gründe für den steigenden Transportaufwand im Personen- sowie Güterverkehr, der entsprechende Umweltbelastungen nach sich zieht.

 

 

Stefanie Böge:

Die Transportaufwandsanalyse

Ein Instrument zur Erfassung und Auswertung des betrieblichen Verkehrs

Wuppertal Paper Nr. 21 (August 1994)

 

Bezug: Nur als Hardcopy erhältlich. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an: pr@wupperinst.org


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