Der Flugverkehr der Stadt Köln und das Klimabündnis

Eine Konfliktanalyse

  • Publikationen 01.10.1995

In der vorliegenden Arbeit wird berechnet, wieviel CO2-äquivalente Emissionen die Kölner Bevölkerung durch Flugverkehr verursacht. Die Ergebnisse werden mit den CO2-äquivalenten Emissionen der Kölner in allen anderen Bereichen verglichen und in möglichen Zukunftsszenarien hinsichtlich der Verpflichtung der Stadt Köln im Klimabündnis untersucht. Mit ihrem Beitritt hatte sich 1993 die Stadt dazu verpflichtet, bis 2010 ihre CO2-Emissionen um 50 % zu reduzieren. Es zeigt sich, dass die Stadt auch durch die finanzielle und politische Unterstützung des Flughafens Köln/Bonn direkt mit dem Klimabündnis in Konflikt kommt, da selbst bei optimaler Emissionsreduzierung in den Bereichen Haushalte oder Kleinverbrauch der wachsende Flugverkehr mit seiner hohen Klimawirksamkeit diese in der Trendentwicklung wieder zunichte macht. Dagegen kann die Stadt durch politische Initiative beim Flugverkehr eine CO2-Reduktion erreichen, die die Forderung im Klimabündnis erfüllt, ohne dabei Verluste on der Mobillität und für die Wirtschaftsregion hinnahmen zu müssen.

 

 

Dietrich Brockhagen:

Der Flugverkehr der Stadt Köln und das Klimabündnis: eine Konfliktanalyse

Wuppertal Paper Nr. 43 (Oktober 1995)

 

Bezug: Nur als Hardcopy erhältlich. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an: pr@wupperinst.org


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