Der Verkehr entwickelt sich zunehmend kritisch: Aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes geht die laufende Entwicklung offensichtlich in die Sackgasse, aber auch vor Ort wird der ansteigende Straßenverkehr immer unerträglicher. Jeder weiß das, aber scheinbar zwanghaft setzen sich die Trends fort. Der Bahn wird von allen Seiten eine maßgebliche Rolle bei der Auflösung unserer Verkehrsmisere zugesprochen gleichzeitig signalisiert die laufende Bahnreform die Notwendigkeit und Bereitschaft zu einer strukturellen Veränderung im Bahnbereich.
Vor diesem Hintergrund war die Aufgabenstellung der vorliegenden Untersuchung die Entwicklung einer offensiven, expansiven Bahnstrategie: Was könnte die Bahn sinnvollerweise, wenn sie wollte, wenn man sie ließe, und wenn man sie dabei sogar unterstützen würde. Oder, etwas weniger emphatisch: Welche Verkehrspotentiale kann die Bahn ökologisch, ökonomisch und sozial sinnvoll aktivieren und was sind die Bedingungen der Möglichkeit hierfür?
Es dürfte auf der Hand liegen dass eine solche Fragestellung zumal mit den beschränkten zeitlichen und personellen Ressourcen nicht abschließend behandelt werden konnte. Jedenfalls stellte schon die Aufgabe, einen systematischen, begrifflichen und strategischen Raster zu entwickeln, eine äußerst spannende Herausforderung dar; eine weitere Detaillierung und Konkretisierung muss nachfolgenden Betrachtungen vorbehalten bleiben.
Karl Otto Schallaböck, Markus Hesse:
Konzept für eine Neue Bahn
Wuppertal Paper Nr. 44 (Oktober 1995)
Bezug: Nur als Hardcopy erhältlich. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an: pr@wupperinst.org
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