

Sowohl Hamburg als auch Nordrhein-Westfalen haben sich explizit das Ziel gesetzt "zirkulärer" zu werden. Viele Studien belegen bereits sowohl die ökologische als auch die ökonomische Notwendigkeit konsequent mehr auf zirkuläre Strukturen zu setzen – etwa hinsichtlich der Erreichung von Treibhausgas-Neutralität, der Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze und dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der einheimischen Industrie. Gerade den Städten und Regionen wird dabei eine Schlüsselrolle zugewiesen: Hier sind sowohl die Probleme der Übernutzung natürlicher Ressourcen am schnellsten sichtbar als auch die Hebel zur Transformation in Richtung Kreislaufwirtschaft gegeben. Dennoch stagniert dieser Veränderungsprozess weitgehend und es mangelt an ausreichend schneller Umsetzung theoretischer Konzepte in die Praxis.
Vor diesem Hintergrund wollen die HafenCity Universität (HCU) und das Wuppertal Institut eine langfristig angelegte Forschungskooperation mit dem nun gestarteten Vorhaben "NICE2 – Norderelbe Institute for Circular Economy and Climate Exchange" eingehen. Das "NI" in NICE2 steht dabei für "Norderelbe Institute" und "CE2" für "Circular Economy und Climate Exchange". Climate Exchange ist Synonym für die Verbindung von Klimaanpassung und -schutz sowie für die Berücksichtigung von Schnittstellen zu anderen Bereichen wie insbesondere der Circular Economy.
Zehn zentrale Thesen zu Circular Economy und Climate Exchange
Zum Start von NICE² benennt das Autorenteam in ihrem Eröffnungspapier zehn zentrale Thesen zu Circular Economy und Climate Exchange. Zum Autorenteam gehören Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow, Präsident der HCU und Professor für Ökonomie und Digitalisierung, Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, und Dr. Henning Wilts, Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut. Ihre Thesen benennen Stellschrauben, die für Circular Economy und Climate Exchange aus ihrer Sicht erforderlich sind.
Für Circular Economy:
Für Climate Exchange:
Das komplette Papier ist im nachfolgenden Link abrufbar.
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