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05.12.2018

Liebe Leserinnen und Leser,

zurzeit blickt die Welt nach Katowice: Dort startete am 2. Dezember 2018 die 24. Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, kurz COP) der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC). Bis zum 14. Dezember 2018 geht es während der Verhandlungen vor allem um die Vereinbarung der Detailregeln, die noch zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens fehlen. Außerdem soll die COP24 den Startschuss für die einzelnen Staaten geben, ehrgeizigere Klimaschutzbeiträge festzulegen. "Angesichts der von Jahr zu Jahr steigenden Handlungslücke, wäre es am besten, wenn möglichst viele Staaten bereits in Katowice konkrete Ankündigungen auf den Tisch legen würden. Mindestens aber brauchen wir einen klaren Auftrag an die Staaten, in den nächsten zwei Jahren deutlich verbesserte Beiträge vorzulegen", sagt Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts.

Neben den Verhandlungen finden zahlreiche Veranstaltungen zu zentralen Zukunftsthemen auf und am Rande der Weltklimakonferenz statt: Das Team der Internationalen Klimapolitik des Wuppertal Instituts setzt mit der Eventreihe "Silesia Climate Lounge" gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen, der EnergieAgentur.NRW, der polnischen Woiwodschaft Schlesien sowie der französischen Region Hauts-de-France Zukunftsimpulse zum Thema "Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung".  Die drei Regionen waren in der Vergangenheit Zentren der Kohle- und Stahlproduktion und stehen nun vor sehr ähnlichen Herausforderungen des Strukturwandels.

Daneben organisiert das Wuppertal Institut bei der diesjährigen Weltklimakonferenz noch eine Reihe von Sideevents, um seine Forschungsarbeiten und Erkenntnisse vor Ort vorzustellen und Diskussionen mit Delegierten und Praxispartnern zu führen. Dabei sollen gezielt auch Bereiche angesprochen werden, die bisher bei den Klimaverhandlungen eher vernachlässigt wurden, wenngleich sie für die Umsetzung der globalen Klimaschutzziele von zentraler Bedeutung sind. Im Fokus der Sideevents stehen vor allem die Themen "Klimaschutz in der Industrie" sowie "Wege zu einer nachhaltigen Mobilität".

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts beobachten seit Beginn des UN-Klimaprozesses Anfang der 1990er Jahre kontinuierlich die Verhandlungen und analysieren die Ergebnisse. Nach Abschluss der Konferenz veröffentlichen sie ein erstes Resümee, das sie am 19. Dezember 2018 ab 12:30 Uhr beim Wuppertal Lunch zum Thema "COP24 in Katowice – Von der Regelsetzung zur Umsetzung?" in Berlin vorstellen. Ein ausführlicher Analysebericht folgt im Januar 2019.

Viele weitere spannende News rund um die Weltklimakonferenz finden Sie auf der Website des Wuppertal Instituts zur COP sowie in den sozialen Medien unter #MakingParisPossible

Machen Sie Paris mit uns möglich!
Christin Hasken und Anna Riesenweber


















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