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06.11.2017
NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (m.) besuchte im Rahmen seiner ersten Mobilitätstour das Wuppertal Institut und tauschte sich mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind (l.) und Prof. Dr. Manfred Fischedick (r.) über neue Optionen der Mobilität und über aktuelle Projekte des Wuppertal Instituts aus.

Liebe Leserinnen und Leser,

geht es um Autos und Verkehr, geht es auch schnell um die Frage, wie die Mobilität von morgen aussieht. Mit der Erforschung innovativer und zukunftsgerichteter Mobilitätskonzepte befassen sich unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Wuppertal Institut in regionalen, nationalen und internationalen Projekten. Im Rahmen seiner ersten Mobilitätstour kam Hendrik Wüst, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, daher ans Wuppertal Institut. Unter dem Motto "Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Mobilität" informierte er sich vor Ort über neue Optionen der Mobilität und aktuelle Projekte. "Die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung spielen für die zukunftsgerechte Mobilität eine besondere Rolle", sagt Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, und ergänzt: "Der ganzheitliche Forschungsansatz des Wuppertal Instituts analysiert nicht nur neue technische Entwicklungen und deren Integration in bestehende Systeme, sondern auch politische Instrumente und Fragen der gesellschaftlichen Akzeptanz."
So untersucht etwa das Projekt SUITS, wie kleine und mittelgroße Kommunalverwaltungen tendenziell mehr mit städtischen integrierten Verkehrssystemen unterstützt werden können. In einem Impulspapier stoßen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Diskussion an, wie die Wuppertaler Innenstadt autofrei werden könnte und damit Elberfeld der erste Stadtteil in Deutschland würde, der systematisch zu einem zukünftig autoverkehrsfreien Stadtquartier entwickelt wird. Das Projekt Mobilität 2050 verfolgt das Ziel, bis 2050 die Treibhausgasemissionen um mindestens 95 Prozent zu senken und gleichzeitig den Endenergieverbrauch zu halbieren.
In einer Szenariostudie zur Verkehrswende und Dekarbonisierung wird analysiert, welche Maßnahmen im Verkehrsbereich umgesetzt werden müssen, um das Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen, die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Dafür müssen die Treibhausgasemissionen des Verkehrs in Deutschland von 166 Millionen Tonnen im Jahr 2016 bis zum Jahr 2035 auf null gesenkt werden. Wie dies gelingen kann, zeigen unsere Forscherinnen und Forscher anhand konkreter Strategien.
Apropos 1,5-Grad-Ziel: Während der 23. UN-Klimakonferenz (Conference of the Parties – kurz COP) in Bonn dreht sich in diesen zwei Wochen alles um die Frage, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind vor Ort.

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Anna Riesenweber, Kerstin Eiwen und Christin Hasken


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Die Verbreitung nachhaltiger landwirtschaftlicher Familienbetriebspraktiken in Kolumbien
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Welche Faktoren und Dynamiken führten dazu, dass sich Innovationen im Bereich landwirtschaftlicher Familienbetriebspraktiken nur bedingt landesweit verbreitet haben?

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