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14.12.2018

Drei Monate "Zukunftskunst" – ein neuer Begriff nimmt Schwung auf

Erste Zwischenbilanz zum Wuppertal Instituts-Buch "Die Große Transformation"

Vor gut drei Monaten ist das Buch "Die Große Transformation – Eine Einführung in die Kunst gesellschaftlichen Wandels" am Wuppertal Institut erschienen. Die mit dem Begriff "Zukunftskunst" transportierte Haltung wirkt ansteckend. Das merken wir in den Diskussionen der letzten Wochen.

In einer großen Zahl an Medienberichten und Interviews zum Buch wurde das deutlich: ob im Kölner Stadtanzeiger, in der Neuen Zürcher Zeitung, der Süddeutschen Zeitung oder der Frankfurter Rundschau genauso wie den Wuppertaler Medien, den VDI-Nachrichten oder dem Bayerischen Rundfunk. Besonders gefreut hat uns die Buch-Auszeichnung des Handelsblattes, die das Buch "Die Große Transformation" als eines der wichtigsten Wirtschaftsbücher der diesjährigen Buchmesse präsentierte.

In über 40 Veranstaltungen deutschlandweit haben Prof. Dr. Schneidewind und das Team vom Wuppertal Institut in den letzten Wochen über die Inhalte und Ansätze des Buches diskutiert – mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Kunst, Kultur, Kirchen und Zivilgesellschaft: Den Auftakt bildete eine Veranstaltung mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze am 25. August in Berlin. Weitere Highlights waren die Buchvorstellung in der Oper Wuppertal, die Diskussion mit dem EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm in München und die Debatte über digitale Zukunftskunst mit Kanzleramtsminister Helge Braun und SAP-Vorstand Luka Mucic in Berlin.

Begleitend zum Buch ist ein Blog gestartet. Hier werden Fragen zu einer nachhaltigen Zukunftskunst aufgegriffen: Schneidewind und sein Team zeigen, warum die Debatte über die Große Transformation nicht ohne Kapitalismuskritik auskommt, warum es auch in Verwaltungen Zukunftskünstler braucht, welche besondere Rolle die Theologie in der Großen Transformation einnimmt und warum das Wuppertal Institut eigentlich ein Transformations- und kein Klima-Institut im engeren Sinne ist. Im Blog werden auch Gastbeiträge veröffentlicht – einer der am meist gelesenen ist von Bernd Fittkau und macht deutlich, warum eigentlich mehr zum Thema Gemeinwohlökonomie in das Buch gehört hätte.

Durch viele Schlüsselabbildungen und -kästen ist das Buch trotz seines Umfangs leicht lesbar. Um den Zugang weiter zu erleichtern, gibt es unterstützende multimediale Bausteine: Neben einem Kurzfilm zum Buch sind inzwischen zwei Podcasts von bergisch.io und LD21 entstanden, die in Hintergründe des Buches einführen. Wichtige inhaltliche Bausteine, zum Beispiel zur Rolle der Wissenschaft in der Großen Transformation, sind in Vortragsmitschnitten und kompakten Aufsätzen – wie etwa zur "digitalen Zukunftskunst" – verfügbar.

Wie geht es weiter mit der "Zukunftskunst" im Jahr 2019?

Unser Ziel ist es, den Begriff "Zukunftskunst" im kommenden Jahr weiter zum Schwingen zu bringen. Er soll Engagierte und Aktive zusammenbringen, die eine nachhaltige Zukunftsgestaltung als kreative und lustvolle Aufgabe trotz aller Herausforderungen begreifen.

Eine besondere Rolle soll dabei die "urbane Zukunftskunst" spielen. Zu diesem Thema plant das Wuppertal Institut ein eigenes Buch und verschiedene Projekte. Denn Städte sind die "Labore" und "Alteliers", in denen "Zukunftskunst" lebendig wird.

In Wuppertal und Nordrhein-Westfalen werden wir unter anderem die Kooperation mit der freien- und etablierten Kunst- und Kulturszene intensivieren und "Zukunftskunst" plastisch werden lassen.

Zudem wird das Wuppertal Institut 2019 die Frage "unternehmerischer Zukunftskunst" intensiv begleiten: Ob in der Arbeit für die energieintensiven Industrien, in der Begleitung des wissenschaftlichen Zentrums der Initiative In4Climate.NRW oder in der Begleitung unternehmerischer Strategien für eine neue Mobilität oder für digitale Kreislaufstrategien.

Und falls Ihnen noch ein passendes Weihnachtsgeschenk für Zukunftskünstlerinnen und -künstler in ihrem Umfeld fehlt: Hier finden Sie den Link des Verlags zum Buch.

Wir freuen uns mit Ihnen auf eine wachsende Gemeinde von Zukunftskünstlerinnen und Zukunftskünstlern!
Ihr Team des Wuppertal Instituts

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