Verbesserung von Rohstoffproduktivität und Ressourcenschonung - Stakeholder Dialoge im Rohstoffsystem Kupfer, in der Stahlbranche und im Bedarfsfeld Bauen und Wohnen

  • Projekt-Nr.2311, 2409
  • Laufzeit 10/2006 - 02/2008

Ziel des Vorhabens ist ein konkreter Beitrag zur Verbesserung der Rohstoffproduktivität und Ressourcenschonung in Deutschland. Um künftige Netzwerke für Innovationen und neue Märkte einzuleiten, sollen ausgewählte Potenziale, Akteure und Maßnahmenbündel identifiziert und beteiligt werden. Fokusbereiche sind a) das Rohstoffsystem Kupfer, b) die Stahlbranche sowie c) das Bedarfsfeld Bauen und Wohnen. Workshop-Dialoge mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sind zentrale Elemente des umsetzungsorientierten Vorhabens.

Arbeitspakete
Arbeitspaket 1: Hot-Spot Analyse und Potenziale zur Ressourcenschonung und Rohstoffproduktivität
Auf Basis der Forschung wird ein Überblick über Potenziale zur Verbesserung der Rohstoffproduktivität und Ressourcenschonung erstellt. Dabei werden auf nationaler Ebene "Hot-Spots des Rohstoffverbrauchs" identifiziert. Zusätzlich werden Treiber ("driving forces") des Rohstoffverbrauchs dargestellt. Die "Hot-Spots" werden zur Grundlage von akteurszentrierten Dialogen auf Workshops gemacht und dort vertieft.

Arbeitspaket 2: Maßnahmenvorschläge zur Nutzung der Potenziale
Im Projekt werden mit relevanten Akteuren Maßnahmenvorschläge für die genannten Fokusbereiche erarbeitet, d. h. technische, systemtechnische, organisatorische, rechtliche und ökonomische Handlungsmöglichkeiten. Flankierend zu den Maßnahmen sollen die Interessenlagen der involvierten Akteure (kurz- und langfristige Gewinner und mögliche Verlierer) sowie Umsetzungshemmnisse vor dem Hintergrund der Markt- und Politikentwicklung aufgezeigt werden. Handlungsoptionen werden zur Grundlage von akteurszentrierten Dialogen auf Workshops gemacht und dort vertieft.

Arbeitspaket 3: Strategisch ausgerichteter Dialogprozess
Der Dialogprozess soll in drei Workshops im Frühjahr, Frühsommer und Winter 2007 so gestaltet werden, dass sowohl Mitmacheffekte in den beteiligten Bereichen als auch Klarheit über Anreizinstrumente erzielt werden. Am Ende des Prozesses soll ein Aktionsprogramm zur Verbesserung der Rohstoffproduktivität und Ressourcenschonung in den Fokusbereichen stehen. Die drei Workshops werden beinhalten:
1. Potenziale und erste Maßnahmenoptionen (WS 1)
2. Maßnahmenprofile (WS 2)
3. Aktionsprogramm (WS 3)

Arbeitspaket 4: Begleitung des Dialogprozesses
Das Vorhaben unternimmt eine offensive Dialog- und Kommunikationsstrategie zur Partizipation von Schlüsselakteuren in Politik, Wirtschaft und Forschung. Hierzu werden unterschiedliche Transferprodukte wie z. B. ein Projekt begleitendes Webportal, Folienpräsentationen, Inputpapiere für System- und Umsetzungsakteure, ein internationales (englischsprachiges) Papier und eine Broschüre "Aktionsprogramm und Maßnahmenprofile" für Umsetzungsakteure und die interessierte Öffentlichkeit erstellt.