Einführung synthetischer Kraftstoffe in NRW am Beispiel GTL - Anwendungspotenziale, ökologische, energiewirtschaftliche und industriepolitische Implikationen, Entwicklungsstufen und resultierende Chancen

  • Projekt-Nr.1146
  • Laufzeit 01/2008 - 07/2008

Im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie (MWME) des Landes Nordrhein-Westfalen untersucht das Wuppertal Institut in Kooperation mit der FEV Motorentechnik GmbH und dem Institut für Verbrennungskraftmaschinen der RWTH Aachen die Möglichkeiten der Einführung synthetischer Kraftstoffe. Das Projekt wird durch die Shell Global Solutions GmbH und die RWE Power AG unterstützt.
Die Untersuchung stellt die erste Phase eines möglicherweise längerfristigen Projekts zur Markteinführung synthetischer Kraftstoffe dar. Das Ziel der Vorstudie ist eine ganzheitliche Analyse der verschiedenen Implikationen eines solchen alternativen Kraftstoffs am Beispiel von GTL (Gas to Liquids).
Folgende Fragen stehen im Vordergrund:

  • Welche Eigenschaften (auch in Bezug auf Treibhausgasminderungen) weist GTL über die gesamte Prozesskette auf?
  • Wie sind die fahrzeugtechnischen Voraussetzungen und Möglichkeiten im Bestand und bei der Optimierung?
  • Wie sind die Anwendungspotenziale für synthetische Kraftstoffe? In welchen Flotten sollte der Kraftstoff eingesetzt werden, um einen möglichst hohen Optimierungsgrad zu erzielen? Welche Akteure in NRW sind bei der Markteinführung zu beteiligen?
  • Welche Effekte sind in Bezug auf den Klima- und Umweltschutz zu welchen Kosten zu erwarten?
  • Was sind die industrie- und energiepolitischen Auswirkungen einer großflächigen Einführung von GTL?
  • Inwieweit kann GTL als Brücke zu anderen synthetischen Kraftstoffen, etwa BTL (Biomass to Liquids), genutzt werden?

Weitere Projektinformationen

Links