DiCoLab

Digitale Kollaboration in internationalen Netzwerken: Eine Kompetenzplattform für produzierende Unternehmen

  • Projekt-Nr. 453202
  • Laufzeit 01/2025 - 12/2027

Die Globalisierung hat in den letzten Jahren zur zunehmenden Differenzierung europäischer Wertschöpfungsketten geführt – und zur Zunahme der Komplexität in Lieferketten. Um für diese Herausforderungen innovative und kompetenzförderliche Lösungsperspektiven zu finden, stellt sich die Frage: Welche systemischen und prozessualen Veränderungen sind für nachhaltiges digitales Lernen und Arbeiten erforderlich? Das übergreifende Ziel des Forschungsprojekts DiCoLab ist daher, eine Kompetenz- und Kollaborationsplattform zu konzipieren, zu entwickeln und zu testen, um Arbeits- und Lernprozesse in internationalen Netzwerken nachhaltig zu gestalten. Dabei sollen die Bedarfe produzierender Unternehmen und die Potenziale digital gestützter Lösungen einbezogen werden, um Kommunikations- und Innovationsprozesse zu verbessern.

Im Projekt DiCoLab übernimmt das Wuppertal Institut die Entwicklung von Zukunftsperspektiven und ersten Anwendungsszenarien für die geplante Plattform. Dafür spezifizieren die Forschenden die Vision und Mission der Kompetenz- und Kollaborationsplattform, explorieren Bedarfe und Ideen für die europäische Zusammenarbeit, synthetisieren die Ergebnisse und bereiten erste Anwendungsszenarien auf.

Dabei verfolgt das Institut die folgenden individuellen Ziele: 

  1. Neue Erkenntnisse zur Implementierung nachhaltiger Innovationsprozesse in internationalen Kollaborationsnetzwerken zu gewinnen und dabei Wechselwirkungen mit der industriellen Transformation hin zu einer klima- und ressourcenschonenden Wirtschaft systematisch zu erfassen.
  2. Die Chancen der internationalen Kooperation und nachhaltiger Geschäftsmodelle besser zu verstehen sowie über nutzerorientierte und praxisnahe Experimente zur proaktiven Gestaltung des nachhaltigen und digitalen Strukturwandels beizutragen.

Der Forschungsbereich Innovationslabore des Wuppertal Instituts bringt dabei unter anderem seine langjährige Expertise aus der Living-Lab Forschung ein. Damit unterstützt er die schrittweise und kollaborative Entwicklung und Erprobung der Plattform.


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