Die DWK GmbH, ein Hersteller von Glaswaren für Laborumgebungen, hat das Wuppertal Institut beauftragt, eine Studie zur Bestimmung und Optimierung des Product Carbon Footprint (PCF) ihrer Produkte durchzuführen. Die Studie verfolgt drei Ziele:
Die Studie nutzt eine ökobilanzielle Betrachtungsweise nach den gängigen Standards ISO 14067 und ISO 14040/44. Dabei werden die Material- und Energieflüsse von der Wiege bis zum Werktor (cradle-to-gate) in Form von Treibhausgasemissionen charakterisiert. Auf dieser Basis entwickeln die Forschenden ein generisches, aber DWK-spezifisches Berechnungsmodell, das die Effekte von Prozess- und Produktvariablen abbildet. Für die Allokation und Attribution der PCF-Ergebnisse werden die Material- und Energieflüsse in der Produktion innerhalb derselben Berechnungslogik auf das gesamte Produktportfolio angewendet. Hierfür werden die Emissionen nach dem GHG-Protokoll in Scope 1 (direkte Emissionen am Standort Mainz), Scope 2 (indirekte Emissionen durch zugekaufte Energie) und Scope 3 (indirekte Emissionen in den Vorketten) unterteilt. Die Berechnungen werden so konzipiert, dass sie eine direkte Integration in die Treibhausgasbilanz des Unternehmens und eine kontinuierliche Aktualisierung durch die DWK GmbH ermöglichen.
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