Das JUSTPATH-Projekt zielt darauf ab, die Modellierungskapazitäten für Klimaschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern deutlich auszubauen. Das Projektteam erstellt dazu fundierte wissenschaftliche Analysen, um die Entwicklung und Umsetzung ambitionierterer nationaler Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen, insbesondere im Bereich der Nationalen Klimabeiträge (englisch: Nationally Determined Contributions, kurz NDCs) und der langfristigen Niedrigemissionsstrategien (englisch: Long-Term Low Greenhouse Gas Emission Development Strategies, kurz LT-LEDS). Ein Hauptaugenmerk liegt auf dem besseren Verständnis sozioökonomischer Auswirkungen von Minderungsmaßnahmen und der Gewährleistung einer Just Transition. Das Projekt wird einen direkten Beitrag zu internationalen Klimaverhandlungen leisten, insbesondere zur globalen Bestandsaufnahme (englisch: Global Stocktake, kurz GST) im Rahmen des Übereinkommens von Paris.
Das Wuppertal Institut wird seine Expertise bei den UNFCCC-Verhandlungen und dem GST einbringen: Konkret werden die Forschenden dazu beitragen, die Ergebnisse des ersten GST in auf nationaler Ebene umsetzbare Erkenntnisse zu übersetzen. Darüber hinaus werden die Forschenden federführend an der Verbesserung des Verständnisses von Just Transition-Politikinstrumenten und ‑Regelungen für ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen mitwirken und dabei ihre umfangreichen Erfahrungen mit politischen Prozessen im Zusammenhang mit Just Transition in Entwicklungsländern und globalen Prozessen einbringen, unter anderem mit Schwerpunkt auf Kohlebergbauregionen.
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