TRANSIENCE

Übergang zu einer effizienten, klimaneutralen Kreislaufwirtschaft in Europa

  • Projekt-Nr. 153149, 153351, 153352
  • Laufzeit 01/2024 - 12/2027

Die Erkenntnis, dass Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft als integrierte, gesamtwirtschaftliche und sektorübergreifende Themen angegangen werden müssen, findet in der Politik zunehmend Beachtung – und regt die Entwicklung neuer industriepolitischer Maßnahmen an, in Europa und weltweit. Derzeit gibt es jedoch kaum Fortschritte bei der Konzeption einer Kreislaufwirtschaft und dem Verständnis ihrer Wechselwirkungen mit Klimaschutzmaßnahmen, denn aktuell fehlen dafür noch weitgehend fortschrittliche Modellierungsverfahren. Diese Lücke wollen die Forschenden nun mit dem Projekt TRANSIENCE schließen, indem sie folgende Aspekte modellgestützt untersuchen:

  • die Wechselwirkungen zwischen Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft
  • die Auswirkungen beider Agenden auf die europäische Industrie, speziell auf energieintensive Sektoren
  • die Vereinbarkeit des Wandels der europäischen Industrie und des Ziels der EU, bis 2050 klimaneutral zu werden

MIC3-Modell: Model for European Industry, Circularity and Climate Change Mitigation

Als Ergebnis soll das Projekt eine quantitative Bewertung von Transformationspfaden ermöglichen, bei integrierter Betrachtung von Dekarbonisierung und Zirkularität bis ins Jahr 2050. Der Fokus liegt auf der europäischen Schwerindustrie. Dazu entwickelt das Projektteam ein konsistentes Open-Source-Modell-Ökosystem namens MIC3 (Model for European Industry, Circularity and Climate Change Mitigation). Durch seine modulare Architektur ermöglicht das MIC3-Ökosystem eine vollständige Integration in sechs Schlüsseldimensionen des Übergangs zu einer klimaneutralen, nachhaltigen und zirkulären Industrie: die sozioökonomische Ebene, die Produkt- und Dienstleistungs-Ebene, die Materialebene, die Ebene des Industriesystems, das Energiesystem und die Umwelt.

Der Forschungsbereich Sektoren und Technologien des Wuppertal Instituts trägt durch Integration des Industrie-System-Modells ITOM (Industry Transformation Optimisation Model) bei und ist an der Entwicklung des MIC-Moduls für Materialflussanalysen beteiligt. Der Forschungsbereich Transformative Industriepolitik des Wuppertal Instituts koordiniert den begleitenden Stakeholder-Prozess.



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