E-Carflex Business

  • Projekt-Nr.3155
  • Laufzeit 10/2012 - 09/2015

Ein zentrales Hindernis bei der Diffsusion von Elektrofahrzeugen sind die gegenüber vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren deutlich höheren Anschaffungskosten. Eine Kompensation dieser Mehraufwendungen durch die bei Elektrofahrzeugen niedrigeren Betriebskosten erfordert hohe Jahresfahrleistungen, die sich am ehesten bei Anwendungen im Flottenbetrieb erzielen lassen.

In dem Modellprojekt wird ein Betriebs- und Geschäftsmodell für E-Fahrzeuge von Unternehmensflotten entwickelt und erprobt, bei dem die E-Fahrzeuge verschiedener Unternehmensflotten zu einem gemeinsamen Pool inklusive entsprechender Ladeinfrastukur zusammengefasst werden. Die notwendige Nachfrage soll durch eine Kombination von betrieblicher Nutzung, privater Nutzung durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen sowie durch Verleih an externe Kundinnen und Kunden erreicht werden. Perspektivisch ist die Integration des Modells in ein multi- und intermodales regionales Mobilitätsangebot geplant.

Ziel der vom Wuppertal Institut durchgeführten Begleitforschung ist neben der Unterstützung der Projektpartner die Gewinnung von übertragbaren Erkenntnissen zu den Bedingungen, unter denen sich ein Konzept wie E-Carflex Business realisieren und wirtschaftlich betreiben lässt, und zu den Veränderungen der Akzeptanz von Elektromobilität, die in den beteiligten Unternehmen durch das Modellprojekt bewirkt werden. Dazu werden vom Wuppertal Institut verschiedene Untersuchungen (Potenzialanalysen, Evaluationen, Akzeptanzerhebungen) durchgeführt, in denen qualitative und quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung eingesetzt werden. Bestandteile der integrierten Betrachtung im Rahmen der Schlussevaluation sind neben den empirischen Befunden Modellrechnungen zur Wirtschaftlichkeit und eine Schätzung der CO2-Effekte des Modellversuchs.


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