Global nachhaltige materielle Wohlstandsniveaus - Analyse und Veranschaulichung global nachhaltiger materieller Versorgungsgrade auf der Ebene von Haushalten

  • Projekt-Nr.2325
  • Laufzeit 10/2012 - 10/2014

Ziel des Projektes, mit dem die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung und das Wuppertal Institut vom Umweltbundesamt im Rahmen des Umweltforschungsplans beauftragt wurden, ist die Sensibilisierung der Konsumenten in Deutschland für eine an Nachhaltigkeit und globaler Gerechtigkeit orientierte Ressourceninanspruchnahme, da sich Industriegesellschaften langfristig mit weniger Rohstoffen begnügen werden müssen.

Hierzu werden Rohstoffverbräuche langlebiger Güter in Haushalten erfasst und im Rahmen einer Software-Applikation einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht sowie kurz- und mittelfristige global nachhaltige Rohstoffbudgets für ausgewählte Rohstoffe ermittelt. Durch individuelle Konfiguration persönlicher Haushaltsausstattungen soll dabei für ausgewählte Rohstoffe die Einhaltung von Nachhaltigkeitsschranken erprobt werden und erstmals die Nachhaltigkeitslücke deutscher Haushaltsaustattungen in den Jahren 2015 und 2030 abgebildet werden.

Die Studie wird in vier Arbeitsschritten durchgeführt, wovon die Pakete 1 bis 3 maßgeblich durch das Wuppertal Institut bearbeitet werden:

  • AP 1: Auswahl der prioritären Rohstoffe und makroökonomische Betrachtung des Rohstoffangebots und -budgets
  • AP 2: Mikroökonomische Betrachtung des Rohstoffinventars deutscher Haushalte
  • AP 3: Zusammenführung von AP 1 und AP 2 sowie Bereitstellung der Berechnungsgrundlage für eine Softwareanwendung
  • AP 4: Erstellung einer Softwareanwendung in Form einer Internetapplikation

Das wissenschaftliche Interesse des Wuppertal Instituts richtet sich auf die Erfassung von Stoffspeichern in Haushalten und ihre Differenzierbarkeit innerhalb verschiedener Haushaltstypen. Im Vordergrund steht daher die Ermittlung von Stoffströmen im Haushalt, die durch Konsumentscheidungen und individuelle Bedürfnisse induziert werden, als auch ihre Kritikalität in Bezug auf die globale Ressourcenbereitstellung.


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