Fortsetzung des Klimaschutzdialoges zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik

  • Projekt-Nr.11172 S
  • Laufzeit 04/2014 - 05/2015

Das Wuppertal Institut führte zusammen mit CleanTechNRW einen Klimaschutzdialog mit der energieintensiven Industrie in Nordrhein-Westfalen (NRW) über Innovationsstrategien im Bereich von Low-Carbon-Technologien durch. Der Beteiligungsfokus lag auf der Stahlindustrie, der chemischen Industrie, der Aluminiumindustrie, der Zementindustrie, der Glasindustrie und der Papierherstellung. Neben Gesprächen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft wurden auch Räume für den Dialog zwischen den Unternehmen und der Zivilgesellschaft (z. B. den Umweltverbänden) geschaffen, um an den gesamtgesellschaftlich angelegten Beteiligungsprozess zur Entwicklung des Klimaschutzplans NRW anzuknüpfen.

Im Dialog sollte das Wissen über potenzielle Low-Carbon-Technologien in der energieintensiven Industrie vertieft werden, mögliche Pfade einer Anwendung dieser Technologien in den Unternehmen in NRW entwickelt, die notwendigen Voraussetzungen für ihre Umsetzung aufgezeigt und die Motivation für mehr Forschungs- und Entwicklungs-Initiativen und Investitionen in CO2-mindernde Technologien und Verfahren in den Unternehmen gestärkt werden. Ziel war es, branchenspezifische Low-Carbon-Strategien zu skizzieren und branchenübergreifende Handlungsfelder zu diskutieren. Das Projekt stellte die Fortsetzung des im Rahmen der Arbeitsgruppe "Produzierendes Gewerbe/Industrie" des Klimaschutzplans NRW begonnenen Dialogs dar. Der Klimaschutzplan wurde 2011 von der Landesregierung auf den Weg gebracht, um auf der Grundlage eines breit angelegten Dialog- und Beteiligungsverfahrens Strategien und Maßnahmen zur Erreichung der gesetzlich verankerten Klimaschutzziele des Landes zu entwickeln.